Brüssel, 20.09.2011 17:27 Uhr (EU Redaktionsteam)
Die EU-Kommission bestätigt die Beihilfen für die HSH Nordbank in Form einer Kapitalzuführung von 3 Mrd. Euro, einer Risikoabschirmung von 10 Mrd. Euro und von Liquiditätsgarantien in Höhe von 17 Mrd. Euro.
Die Genehmigung erfolgte unter Bedingungen. Die HSH Nordbank wird ihre Finanzlage durch eine 61 prozentige Bilanzsummenreduktion in den Geschäftsbereichen Flugzeugfinanzierung, Firmenkunden, Immobilien und Shipping sowie durch die Übertragung der zum Abbau bestimmten, nicht strategischen Vermögenswerte auf eine Restructuring Unit verbessern. Zudem verpflichtete sich die Bank, bei der Finanzierung von Neugeschäften in USD eine vorsichtige Strategie zugrunde zu legen, um ihr Wechselkursrisiko zu verringern. Durch die Beschränkung ihres Anteils am Schiffsfinanzierungsmarkt, auf dem die HSH ein führender Anbieter ist, leistet die Bank einen Beitrag zur Beseitigung von Wettbewerbsverzerrungen.
Die HSH Nordbank steht zu 85 % im Eigentum der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Die verbleibenden Anteile halten der Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein und ein von dem US-Finanzinvestor J.C. Flowers beratener Trust.
(Quelle: EU-Kommission)