Düsseldorf, 11.09.2014 17:01 Uhr (redaktion)
Einen Tapetenwechsel braucht wohl jeder Mensch von Zeit zu Zeit. Aber manchmal gibt es Situationen im Leben, die einen Wendepunkt darstellen und Menschen dazu bewegen, ihren alten Wohnsitz aufzugeben und ihr Glück in einem anderen Land zu versuchen.
Nicht erst, seit Auswandererfamilien im Privatfernsehen über ihr hartes Los berichten, ist klar, dass der Neustart in einem anderen Land mit zahlreichen Hürden verbunden ist. Am leichtesten haben es Deutsche, die allein auswandern und sich in ihrer neuen Heimat einen Job suchen möchten. Wer Familie hat, muss sich um mehr kümmern: vom Kindergartenplatz über die Schulanmeldung sind einige Schwierigkeiten zu überwinden. Besonders schwer haben es indes Unternehmer. Selbst wenn sie mit ihrem Firmensitz lediglich ins benachbarte europäische Ausland umziehen, sollten sie sich einer gründlichen Rechtsberatung unterziehen.
Beim Umzug eines Unternehmens sind eine ganze Reihe rechtlicher Fragen zu beantworten. Kann die Rechtsform am neuen Firmensitz fortgeführt werden? Ist die Finanzierung des Unternehmens gesichert? Sind arbeitsrechtliche Änderungen zu beachten und gelten für Importe und Exporte besondere Richtlinien? Selbst in Ländern wie Österreich weichen die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Unternehmer zum Teil deutlich von den deutschen ab.
Besser mehrmals fragen als einmal abbrennen
Deutsche wissen, dass steuerliche und rechtliche Fragen selbst dann nicht einfach zu beantworten sind, wenn man sich als Einheimischer und Muttersprachler im Behördendickicht zurechtzufinden versucht. Gerade wenn es darum geht, im Ausland eine größere Summe Geld gewinnbringend zu investieren, sollten Unternehmer so lange nachhaken, bis alle Fragen einhundertprozentig geklärt werden konnten. So lassen sich die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen!