Hamburg/Hannover, 14.03.2011 11:25 Uhr (Finanzredaktion)
Anleger können an den Börsen Hamburg und Hannover künftig bereits eine Stunde früher Wertpapiere handeln. Vom 28. März an beginnt der Handel täglich um 8.00 Uhr. Bislang sind die ersten Trades ab 9.00 Uhr möglich.
Vorgaben von den Börsen in Tokio (Handelsschluss nach deutscher Zeit um 7.00 Uhr) und Shanghai (Handelsschluss um 8.00 Uhr) lassen sich künftig zeitnah umsetzen. Vorteile bietet dieser Frühaufsteher-Service damit für alle, die noch vor dem Start des XETRA-Handels kaufen oder verkaufen wollen. Der Börsenschluss an den norddeutschen Börsen bleibt bestehen - Anleger können wie bisher bis 20.00 Uhr handeln.
Hintergrund
An den Börsen Hamburg und Hannover sind über 11.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Options- und Genussscheine sowie Zertifikate. Außerdem bieten sie spezielle Handelsplattformen an: Die Fondsbörse Deutschland ist das Segment für den Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Policenbörse Deutschland lassen sich Kapitallebens- und Rentenversicherungen handeln. Die Mittelstandsbörse Deutschland bietet Unternehmen einen für sie maßgeschneiderten Zugang zum Kapitalmarkt. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen mehr als 150 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.
(Quelle: Unternehmensangaben)