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DIHK stellt Konjunkturprognose vor und erwartet Dämpfer für 2012

Dokument: Berlin, 02.09.2011 16:45 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Nach dem rasanten Aufholprozess in 2011 schwenke die Konjunktur auf ein gemächlicheres Tempo ein, beschreibt der DIHK die Lage in seinem aktuellen "Konjunktur-Bulletin".

Zwar habe im zweiten Quartal 2011 vor allem der private Konsum enttäuscht – obwohl die Zahl der Arbeitslosen mittlerweile die Drei-Millionen-Marke unterschreite und weiter zurückgehe. Doch bleibe die Binnennachfrage in Deutschland insgesamt auf Wachstumskurs.

Dagegen rechnet der DIHK damit, dass sich das Exportwachstum ausgehend von einem hohen Niveau allmählich verlangsamt. Die schwächelnde Konjunktur in etlichen Euro-Staaten und den USA bremse die Dynamik; zudem sei die dämpfende Wirkung staatlicher Sparpolitik unverkennbar.

Gleichzeitig stiegen die deutschen Einfuhren, berichtet der DIHK weiter, sodass sich der Wachstumsbeitrag des Außenhandels zugunsten der heimischen Nachfrage verschiebe. Eine konjunkturelle Stützungsfunktion nähmen derzeit die Investitionen ein, die durch günstige Standortbedingungen und niedrige Zinsen befeuert würden.

Zudem attestiert die Spitzenorganisation der deutschen Industrie- und Handelskammern dem Konsum verbesserte Perspektiven. Gründe sind die hohe Arbeitsplatzsicherheit, die positive Einkommensentwicklung und nicht zuletzt der Beschäftigungszuwachs: Für 2011 erwartet der DIHK 400.000 zusätzliche Arbeitsplätze.

Die aktuelle Ausgabe des DIHK-Konjunktur-Bulletins mit detaillierteren Analysen zu Indikatoren, internationalem Umfeld, Arbeitsmarkt, Konsum und Verbraucherpreisen, Finanz- sowie Rohstoffmärkten steht rechts oben zum Download bereit.

Der vollständige Bericht steht hier als pdf-Datei zur Verfügung.

(Quelle: DIHK Berlin)

 
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