Die vorgestellten Geschäftszahlen der Commerzbank AG weisen für das dritte Quartal 2012 ein operatives Ergebnis in Höhe von 216 Mio. Euro aus. Im 2. Quartal 2012 waren es noch 451 Mio. Euro (konsolidierte Gewinn-und-Verlust-Rechnung).
Das Operative Ergebnis in der Mittelstandsbank lag bei 395 Millionen Euro (zweites Quartal 2012: 390 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorquartal sanken die Erträge vor Risikovorsorge vor dem Hintergrund des anhaltend niedrigen Marktzinsniveaus, während die Risikovorsorge dank der robusten Verfassung der deutschen Wirtschaft von Nettoauflösungen profitierte.

Stephan Engels
Finanzvorstand Stephan Engels: „Die Lage in der Eurozone hat sich im dritten Quartal deutlich stabilisiert. Es ist allerdings noch nicht abzusehen, ob sich die leichte Erholung der Märkte fortsetzen wird. Mit Blick auf die steigenden Anforderungen an die Kapitalausstattung von Banken, das anhaltend niedrige Zinsniveau und Vertrauensverluste bei den Kunden erwarten wir weiterhin Belastungen auf der Ertragsseite“, sagte Finanzvorstand Stephan Engels. „Die Kosten haben sich dank weiterer Effizienzgewinne zuletzt jedoch besser entwickelt als ursprünglich erwartet. Für das Gesamtjahr 2012 gehen wir daher nur noch von Verwaltungsaufwendungen von maximal 7,2 Milliarden Euro aus. Die Risikovorsorge wird insgesamt jedoch im vierten Quartal 2012 nochmals steigen. Schwerpunkt der Risikovorsorge bleibt das Segment Non-Core Assets, aber auch in der Kernbank erwarten wir einen Anstieg. Im Konzern ist für das Gesamtjahr weiterhin eine Risikovorsorge von 1,7 Milliarden Euro erreichbar. Für das vierte Quartal rechnen wir mit einem Operativen Ergebnis, das unter dem Niveau des dritten Quartals liegen wird.“
Abbausegment Non Core Assets (NCA) = kein Ertragsgeschäft. Siehe hier.
(Quelle: Commerzbank AG) (Foto: Commerzbank AG)