Köln/Düsseldorf, 23.05.2013 18:45 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Open Online Courses (MOOCs) sind Massenvorlesungen im Internet - eine relativ neue Erfindung. Führende Universitäten wie Stanford und Harvard machen bereits mit.
Ihren Ursprung haben die Online-Vorlesungen in Kanada: Dort entstand - unter anderem wegen der großen Entfernungen - im Jahr 2008 eine Kooperation aus mehreren Universitäten und dem National Research Council. Im Jahr 2011 sprang der Stanford-Professor Sebastian Thrun auf den Zug auf und öffnete einen seiner Kurse für die Internetgemeinde. An dem Online-Seminar nahmen 160.000 Studenten teil. Thurn gründete daraufhin die Lernplattform Udacity. Das Start-up ging im Februar 2012 ans Netz und ist seitdem sehr erfolgreich.
Die steigenden Nutzerzahlen der Lernplattformen in den USA zeigen, dass es einen großen Bedarf an kostenlosen Bildungsangeboten gibt. Dabei geht es den meisten Teilnehmern jedoch nicht unbedingt darum, einen Abschluss zu erwerben. Im Gegenteil: Die meisten Menschen nehmen offenbar aus reiner Lust am Lernen an den Kursen teil.
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(Foto: Julien Christ / pixelio.de)