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Commerzbank verkauft Bürohochhaus Gallileo an koreanische Investoren

Dokument: Frankfurt/Main, 14.06.2013 10:42 Uhr (Finanzredaktion)

Die ehemalige Dresdner-Bank-Zentrale in der Gallusanlage war bei ihrer Erbauung eine technische Weltneuheit. Mit dem Verkauf des Gallileo optimiert die Commerzbank ihr Immobilienportfolio.

Die Commerzbank hat das Frankfurter Hochhaus "Gallileo" im Rahmen eines sogenannten Clubdeals über die Immobiliengesellschaft IVG Immobilien AG an mehrere südkoreanische institutionelle Investoren verkauft. Über Einzelheiten des Vertrages wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der entsprechenden behördlichen Genehmigungen. Die Commerzbank wird das Gebäude weiterhin langfristig als Mieter nutzen.

Eine damals technische Weltneuheit war die Wärmeschutzfunktion der rund 22.000 qm großen transparenten Außenfassade mit ihren über 4.000 Fenstern. Dadurch konnte der Wärmeschutz um 20 Prozent verbessert werden.

Der ungewöhnliche Gebäudename Gallileo ist eine Kombination aus dem Namen des italienischen Mathematikers Galileo Galilei und dem Standort Gallusanlage mit seinem doppelten "l". Den Großbuchstaben "L" bildet auch der sechsstöckige Sockelbau, der zusammen mit dem gegenüber liegenden "Fürstenhof" wie ein Eingangsportal zur Kaiserstraße wirkt. (Quelle: Frankfurt.de)

"Der Verkauf und die Rückanmietung ist ein wichtiges Instrument im Rahmen unserer Real-Estate-Strategie, das wir gezielt zur Flexibilisierung unserer Kostenbasis einsetzen", sagte Frank Annuscheit, Chief Operating Officer und Mitglied des Vorstands der Commerzbank. "Die Immobilienstrategie der Commerzbank sieht vor, bei entsprechenden Marktbedingungen vorhandene Immobilien im Eigentum nach Möglichkeit zu veräußern und für den Betrieb notwendige Immobilien und Flächen anzumieten."

TIPP: Frankfurt am Main in 360 Grad Darstellung.


(Quelle: Commerzbank AG/Stadt Frankfurt am Main)

 
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