Hamburg/Düsseldorf, 21.10.2013 15:36 Uhr (Finanzredaktion)
Woher sollen die neuen Potenziale kommen? Makler und Versicherer sehen ihr Heil bei Neukunden in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Zudem planen 64 Prozent der Versicherungen Kooperationen mit Betreibern von Online-Vergleichsportalen.
Für die Studie „Branchenkompass 2013 Versicherungen“ wurden im Juli und August diesen Jahres 100 Führungskräfte von 100 der größten Versicherungsgesellschaften und -makler in Deutschland zu ihren Investitionszielen und ihrer Geschäftspolitik bis 2016 befragt. Neun Prozent der Versicherungsmanager erwarten mittelfristig eine bessere Entwicklung der eigenen Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. Das ist nicht gerade optimistisch.
Viel Aufwand bringen neue Regularien wie Solvency II. Die Solvency II-Richtlinie hat die Hauptziele, den Versichertenschutz zu stärken, einheitliche Wettbewerbsstandards im Versicherungssektor des europäischen Binnenmarktes zu schaffen und damit eine weitgehend einheitliche Aufsichtspraxis in Europa zu gewährleisten.
Dazu kommt die EU-Vermittlerrichtlinie IMD. Diese Richtlinie soll Beratungsprozesse für den Kunden transparenter gestalten.
62 Prozent der Versicherer und 78 Prozent der Makler planen bis 2016, in verbesserte Abläufe zu investieren, um so Kosten zu sparen. Als Antwort auf die Zinsflaute richten viele Assekuranzen ihr Assetmanagement neu aus. Statt festverzinslicher Wertpapiere mit aktuell geringen Erträgen wollen sie vermehrt alternative Anlagen in ihr Portfolio aufnehmen, beispielsweise Aktien, Immobilien und Beteiligungen an Infrastrukturprojekten.
Informationstechnologie spielt für die Versicherer beim Management der anstehenden Baustellen eine immer größere Rolle. Das IT-Budget macht rund 19 Prozent der Gesamtinvestitionen bis 2016 aus. "IT wird für die Assekuranz zu einem Schlüsselfaktor im Wettbewerb um Kunden und Kostenführerschaft“, sagt Andreas Hutfleß von Steria Mummert Consulting. Speziell mobile Anwendungen für Kunden und Vertrieb, Business Intelligence und Cloud Computing stehen ganz oben auf der Agenda der Versicherer.
Die komplette Studie kann für Euro 75,00 bei Steria Mummert Consulting erworben werden.
(Quelle: Steria Mummert Consulting)