Frankfurt/Main, 15.02.2014 19:05 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat ergeben, dass die Schulleitungen deutlich mehr Zeit mit Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten verbringen als mit den strategischen Führungsaufgaben in der Schulentwicklung.
Dr. Stefan Brauckmann, der Leiter des Projekts "Schulleitungshandeln zwischen erweiterten Rechten und Pflichten“ (SHaRP): "Für die Schulleitungen sind die Voraussetzungen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und Schulen wirksam weiterzuentwickeln, sehr schwierig."
Hntergrund ist die Befragung von Leiterinnen und Leiter von Grundschulen und Gymnasien in sechs Bundesländern zu ihren Aufgaben und Belastungen.
Unter dem Motto "Verwalten zum Gestalten" wird derzeit die Eigenständigkeit vieler Schulen gestärkt. Davon erhofft man sich Qualitätsverbesserungen.
Als Kernmotiv für das Ergreifen des Schulleiterberufs wird übergreifend der Wunsch genannt, die Schulen zu verbessern. Neben den herkömmlichen Verwaltungs- und Lehrtätigkeiten müssen die Schulleiterinnen und Schulleiter heute aber auch vermehrt neue Aufgaben der Organisations- und Personalentwicklung übernehmen und die Unterrichtskonzepte langfristig so gestalten, dass sie den externen Ergebnisstandards gerecht werden.
Die Studie steht als pdf-Datei zur Verfügung.
(Quelle: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung)