Hamburg, 21.05.2015 11:26 Uhr (Frank Schulz)
Beide Finanzinstitute sind im reinen Direktbank-Geschäft tätig und unterhalten keine Filialen. Hinter der netbank AG steht die Landesbank Berlin (LBB). Die Augsburger Aktienbank gehört zum LVM Versicherungskonzern.
Allerdings müssen noch die zuständigen Aufsichtsbehörden allen voran die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Übernahme zustimmen.
In einer Mitteilung der netbank AG heißt es: In dem Erwerb der netbank sieht die AAB (Augsburger Aktienbank) eine ideale Möglichkeit, das B2C Geschäft (Business to Customer) deutlich auszubauen und die eigene starke Positionierung im B2B Banking (Business to Business) sinnvoll zu ergänzen. Dazu Lothar Behrens, Sprecher des Vorstands der Augsburger Aktienbank AG: "Unsere beiden Häuser ergänzen sich ideal. Nach dem Zusammenschluss werden wir unsere Dienstleistungen gemeinsam für rund 400.000 Kunden erbringen. Damit machen wir einen deutlichen Schritt nach vorne.“ AAB-Vorstand Joachim Maas betont: "Die beiden Institute werden unabhängig voneinander weitergeführt, perspektivisch sollen Synergieeffekte und Effizienzgewinne zum Vorteil der Kunden realisiert werden.“
(Quelle: netbank AG)