Düsseldorf, 31.07.2015 17:44 Uhr (Frank Schulz)
Eines der ältesten pharmazeutisch-chemischen Unternehmen der Welt, die Merck KGaA aus Darmstadt will Gründer näher an sich binden und so Innovationen fördern.
Bis zum 14. August 2015 können sich Gründer um die Förderung innovativer Ideen bewerben. Vor allem im Kontext der Digitalisierung bilden junge Unternehmer eine konstruktive Verbindung zu bestehenden FuE Kooperationen.
Das Accelerator-Programm richtet sich an junge Unternehmen aus den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials sowie der IT-Branche. Das Programm erstreckt sich über drei Monate, in denen mindestens drei ausgewählte Start-ups strategische und operative Beratung sowie finanzielle Unterstützung von 25.000 Euro in Form einer stillen Beteiligung erhalten. Anteile am Eigenkapital der geförderten Unternehmen und Einflussnahme auf die operative und strategische Führung sind im Programm nicht vorgesehen. Die ersten drei Unternehmen sollen ab 15. September in das neu errichtete, modulare Innovationszentrum in Darmstadt einziehen.
Merck hat in diesem Jahr gut 250 Millionen Euro in eine neue Firmenzentrale investiert. Der Pharmakonzern stellt sich insgesamt neu auf und will interoperable Teams in seinem Innovations-Center fördern.
Über die finanzielle und infrastrukturelle Unterstützung hinaus wird Merck die Start-ups im Innovationszentrum mit Unterstützung von Mentoren fördern und ihnen die Teilnahme an verschiedenen Trainings ermöglichen. Nach Ablauf der drei Monate werden die Unternehmen in das Gründernetzwerk von Merck aufgenommen.
“Der Aufbau eines Alumni-Netzwerks ist eines unserer langfristigen Ziele“, sagte der Leiter des Innovationszentrums von Merck, Michael Gamber. „Wir wollen auch über das Accelerator-Programm hinaus für unsere Start-ups eine Heimat sein und mit den Gründern im engen Austausch bleiben.“
(Quelle: Rocket Communications; Berlin)