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Risikolebensversicherung -Angehörige für den Ernstfall absichern

Dokument: Köln, 29.11.2011 14:03 Uhr (redaktion)

Mit seinem eigenen Ableben beschäftigt man sich bekanntermaßen ungern. Jedoch sollte man tatsächlich darüber nachdenken, ob die Angehörigen nach dem eigenen Tod finanziell gut abgesichert wären.

nsbesondere dann, wenn man Kinder hat, sollte man sich daher mit dem Thema Risikolebensversicherungen auseinandersetzen – und zwar so früh wie möglich. Denn je früher man die Versicherung abschließt, desto niedriger sind die Beitragssätze.

Darum ist die Versicherung notwendig
Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist dringend anzuraten, um zu gewährleisten, dass Angehörige im Falle des eigenen Todes finanziell abgesichert sind. Hat man eine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen, so zahlt der Versicherer im Todesfall die festgelegte Versicherungssumme an die im Vertrag angegebenen Hinterbliebenen aus. Die Versicherung ist insbesondere dann unverzichtbar, wenn man Kinder hat oder wenn die Hinterbliebenen kaum Rentenansprüche haben. So stehen die Angehörigen im Fall der Fälle nicht mit leeren Händen da. Bei Abschluss der Risiko-Lebensversicherung muss der Versicherungsnehmer abhängig von seinem persönlichen Bedarf die Versicherungssumme festlegen. Zudem wird eine so lange Vertragszeit festgeschrieben, wie die Hinterbliebenen im Falle eines Ablebens finanzielle Hilfe benötigen würden. Ein guter Richtwert ist hier eine Vertragslaufzeit bis zum 65. Lebensjahr.

Diese Kriterien bestimmen den Beitragssatz
Der Beitragssatz für die Risikolebensversicherung wird durch verschiedene Kriterien, wie das Alter, die Lebensweise sowie den gesundheitlichen Zustand bei Abschluss der Versicherung bestimmt. So muss ein Versicherter in einem jungen Alter, der vollkommen gesund ist, nicht raucht und keine risikoreichen Sportarten ausübt, lediglich einen geringen Jahresbeitrag zahlen. Da Personen, die beim Abschluss der Versicherung jung sind, deutlich weniger bezahlen müssen als ältere Mitbürger, sollte die Risikolebensversicherung möglichst frühzeitig abgeschlossen werden. Ebenfalls steigt der Beitrag, wenn man Raucher ist, da bei diesen das Risiko erhöht ist, früh zu sterben. Auch ist die Sterbestatistik der Grund dafür, dass Frauen geringere Beiträge als Männer bezahlen müssen, weil sie nachgewiesen eine höhere Lebenserwartung haben. Bevor die jeweilige Versicherung den individuellen Beitrag festlegt, muss der Kunde Angaben über seinen Gesundheitszustand machen. Bei hohen Versicherungssummen ist sogar ein ärztliches Attest erforderlich. Denn neben Nikotinkonsum und risikoreichen Hobbys stellen beispielsweise auch Übergewicht oder ein hoher Blutdruck ein Risiko dar. Liegen zum Zeitpunkt des Abschlusses gesundheitliche Einschränkungen wie diese vor, muss der Versicherte einen Risikozuschlag zahlen. Jenen kann er jedoch wieder loswerden, indem er zu einem späteren Zeitpunkt eine Verbesserung des Gesundheitszustandes nachweist. Es lohnt sich übrigens stets, die Beiträge verschiedener Anbieter zu vergleichen, da sich diese mitunter extrem unterscheiden können. Für bestimmte Personengruppen, unter anderem die Extremsportler, gibt es zudem spezifische Angebote

 
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