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Handy-Abhörmarathon: Merkel stolpert über zu viele mobile Endgeräte

Dokument: Berlin/Düsseldorf, 25.10.2013 11:24 Uhr (FS)

Verschlüsselungsexperten von Secusmart kennen das Problem. Führungspersonen nutzen mehrere Handys zur Kommunikation. Bei Angela Merkel wurde das Partei-Handy angegriffen, nicht das Regierungshandy.

Es ist ein ewiges Spiel. Die Haustüre wird gesichert und die Einbrecher kommen durch die Terrassentür. Solange es Sicherheitsmechanismen gibt, wird es auch Lücken geben. Und genau diese finden die bösen Buben.

Doch grundsätzlich läuft bei der neuerlichen Abhörattacke etwas falsch: M.E. sind Handlungen, die ohne einen konkreten Verdacht zum Schaden an Leib und Seele von Personen oder "Benachteiligungen" von Staaten ergeben - einfach nur kriminell.

Wir alle machen es

Jeder, der eine App aus dem Store herunter lädt, muss Datenschutzhinweise bestätigen. Wenn man sich die Zugriffsberechtigungen einmal näher anschaut wird man erkennen, was die Algorithmen der kleinen "Software-Bomben" alles können.

Als Führungskraft oder Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, ist es fast schon überlebensnotwendig, auf wasserdichte Kommunikation Wert zu legen.

Technische Möglichkeiten

Am Beispiel der Secusmart GmbH, die in diesem Jahr das "Merkel-Phone" vorgestellt hat, lässt sich der Aufwand zur Sicherung von Handys darstellen.

Foto: Secusmart GmbH/ J.Hemmen
Foto: Secusmart GmbH/ J.Hemmen

Die Lösung beruht auf der Secusmart Security Card, eine Micro SD Karte mit integriertem SmartCard Chip. Dieser Miniatur Kryptoprozessor sorgt im Handy für die Verschlüsselung von Sprache und Daten sowie die Authentifizierung der Gesprächsteilnehmer. Die darin verwendete AES Verschlüsselung mit 128-Bit ermöglicht 340 Sextillionen verschiedene Schlüssel - also die Zahl 340 gefolgt von 36 Nullen.

„Selbst mit Spezial-Rechnern bräuchte man nach heutigem Stand der Technik theoretisch 149 Billionen Jahre, um diesen Code zu knacken. Das ist etwa 10.000 Mal länger als das Universum alt ist. Da ist auch die USA noch eine Weile beschäftigt“, stellt Dr. Hans-Christoph Quelle, Geschäftsführer der Secusmart GmbH fest.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte nach Evaluierung und mehrmonatigem erfolgreichen Testbetrieb der Secusmart Lösung SecuSUITE for BlackBerry 10 für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) mit ihrer vorläufigen Zulassung bereits ihr Vertrauen ausgesprochen.

Mehr Informationen:
Der Abhörschutz-Spezialist entwickelt kundenspezifische Lösungen gegen Lauschangriffe für große und mittelständische Unternehmen sowie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

Ein weiterer Artikel zum Thema hier auf FMM-Magazin.


(Quelle: Secusmart GmbH)
(Foto: Secusmart GmbH/ J.Hemmen)

 
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