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Rechtsanwälte bilden Task Force für Geschädigte im Madoff-Skandal

Dokument: Bremen/New York, 18.02.2009 12:02 Uhr (FS)

Die Task Force besteht aus der Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) in Bremen und Murray, Frank & Sailer LLP (MFS) aus New York. Betroffen sind auch Anleger deutscher Fondsgesellschaften.

Am 11. Dezember 2008 war Madoff vom FBI in den Vereinigten Staaten festgenommen worden und soll wegen Betrugs vor Gericht gestellt werden. Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat das verbliebene Vermögen von 70 Mio. USD eingefroren. Insgesamt soll bei dem über Jahrzehnte durchgeführten Schneeballsystem ein Schaden von 50 Mrd. USD entstanden sein.

In Deutschland sind von dem weltweit größten Schneeballsystem insbesondere Anleger betroffen, die entweder direkt in die Fonds Thema International Fund, Herald USA Fund und Herald Luxemburg Fund oder indirekt über 40 in Deutschland gehandelte Fonds und Zertifikate investiert haben. Dabei handelt es sich u.a. um die Investmentgesellschaften AlcedaFund Management S.A., Ampega-Gerling Investment GmbH, Carat AG, Frankfurt-Trust Investment GmbH und Universal-Investment GmbH.

Bei Vorgehen in den USA kommt die Einreichung einer Sammelklage in Betracht. Schließlich droht bestimmten Anlegern durch den Insolvenzverwalter die Rückforderung der erhaltenen Scheingewinne für einen Zeitraum von sechs Jahren im sogenannten claw-back-Verfahren.

www.ra-hahn-mcl.de

 
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