Berlin/Brüssel, 23.01.2012 20:17 Uhr (EU Redaktionsteam)
Über 80 Prozent aller der Wirtschaft betreffenden Gesetze und Verordnungen werden auf EU-Ebene initiiert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können sich über den Dienst "Mittelstandsmonitor" frühzeitig über EU-Vorhaben informieren und diese aktiv mitgestalten.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat eine aktualisierte Version des EU-Mittelstandsmonitors veröffentlicht. Gemeinsam mit der Wirtschaft hat das BMWi mehr als 200 aktuelle und künftige Vorhaben der EU-Kommission daraufhin untersucht, welche Bedeutung sie für den deutschen Mittelstand haben werden.
Die Farbe Rot zeigt an, dass es sich um Vorhaben handelt, die wahrscheinlich besonders relevant für den Mittelstand sein werden. Gelb gekennzeichnete Vorhaben sind eventuell mittelstandsrelevant, grüne vermutlich eher nicht. Eine Bewertung der Vorhaben selbst ist hiermit nicht verbunden. Vielmehr soll die Farbe Rot alle Beteiligten - von den einzelnen Unternehmen über die Verbände bis hin zu politischen Entscheidungsträgern - auf allen Ebenen dazu auffordern, sich selbst aktiv im Sinne einer mittelstandsfreundlichen Gestaltung europäischer Vorhaben einzubringen.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Der EU-Mittelstandsmonitor bietet unserem Mittelstand die Möglichkeit, die für ihn relevanten EU-Vorhaben rasch zu identifizieren und aktiv mitzugestalten. Häufig verfügen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nur über beschränkte Möglichkeiten, sich über die Vorhaben der EU ausreichend und frühzeitig informieren zu können. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem Mittelstandsmonitor ein Instrument ins Leben gerufen haben, das hier Abhilfe schafft. Der Mittelstandsmonitor stärkt die Mitsprachemöglichkeiten der Unternehmen bei wichtigen europäischen Vorhaben."
Der Mittelstandsmonitor ist hier abrufbar: www.eu-mittelstandsmonitor.de
(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie; Tradepress)