Berlin, 06.10.2014 09:27 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Was bedeuten die neuen Vergaberichtlinien der Europäischen Union zur E-Vergabe für Staat und Wirtschaft? Dieses Thema wird auf einer Veranstaltung Ende November beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin erörtert.
In Deutschland gibt es rund 30.000 öffentliche Auftraggeber. Sie sollen künftig sämtliche Ausschreibungen online abwickeln – von der Bekanntmachung bis zur Bezahlung. Dafür müssen einheitliche Standards erarbeitet werden; zudem ist vorgesehen, die Ausschreibungsteilnehmer von den bisher anfallenden Kosten zu entlasten.
Die hiermit einhergehenden Herausforderungen werden am 24. November in Berlin diskutiert. Unter der Überschrift "Küsst die EU die E-Vergabe wach?" lädt der DIHK gemeinsam mit kommunalen Spitzenverbänden und der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister in das Haus der Deutschen Wirtschaft ein, um politische Aspekte der Umsetzung zu beleuchten und Best-Practice-Beispiele aus den Kommunen vorzustellen.
Ab 10.30 Uhr informieren Fachleute über die Umsetzung in deutsches Recht, den Stand bei den öffentlichen Auftraggebern oder die Sicht der Wirtschaft. Auch das Projekt X-Vergabe, das unter Federführung des Beschaffungsamtes des Bundesinnenministeriums e-Vergabe-Plattform-übergreifende Daten- und Austauschprozess-Standards erarbeiten soll, wird erläutert.
Nach der Vorstellung von vorbildlichen Praxisbeispielen aus Cottbus, Darmstadt-Dieburg und Schwerin befasst sich eine Podiumsdiskussion mit der Frage "Was benötigen wir für die Umsetzung von E-Vergabe?".
Die Veranstaltung am 24. November 2014 ist kostenfrei.
(Quelle: DIHK)
Einladungsflyer zur Veranstaltung E-Vergabe