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UmweltBank rückt in den Global Challenges Index der Börse Hannover auf

Dokument: Hannover, 02.09.2011 10:44 Uhr (Finanzredaktion)

Die UmweltBank AG ersetzt zum 16. September 2011 das US-amerikanische Unternehmen Evergreen Solar, das den Anforderungen des GCX an die Marktkapitalisierung nicht mehr genügt.

Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse Hannover in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München, entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen - die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung.

Mit einer "Umweltgarantie" verpflichtet sich die UmweltBank gegenüber ihren Anlegern, Kredite ausschließlich an umweltverträgliche Projekte zu vergeben. Die Einhaltung dieser Garantie wird durch ein unabhängiges Gremium kontrolliert. Über die Kriterien der Kreditvergabe und die Zusammensetzung des Kreditportfolios schafft die UmweltBank ein hohes Maß an Transparenz. "Damit setzt die UmweltBank einen Maßstab für Klarheit und Offenheit im Bankensektor", so Dr. Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börsen Hamburg und Hannover über die Maßnahmen der UmweltBank. Das nachhaltigkeitsbezogene Engagement der UmweltBank auf der Kreditseite wird auf Anlageseite durch ein umfassendes Angebot nachhaltiger Kapitalanlagen abgerundet.

Der Solarzellen-Hersteller Evergreen Solar fällt aus dem GCX heraus. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens entspricht nicht mehr den Regeln des GCX, die eine Mindestmarktkapitalisierung von 100 Millionen Euro vorsehen. "Die Solarbranche leidet unter massiven Überkapazitäten", bewertet Rolf D. Häßler, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research AG. "Gleichzeitig werden in führenden Solarmärkten wie Deutschland die Subventionen abgebaut. Hier wird man kritisch beobachten müssen, welche Unternehmen diese Herausforderung meistern können."

Infos zur Börse Hannover
Als serviceorientierter Handelsplatz bietet die Börse Hannover Anlegern insbesondere bei Aktien und Fonds attraktive Konditionen: Bis zu einem Volumen von 50.000 Euro pro Aktienorder fällt beim Kauf der DAX30-Werte keine Maklercourtage an, der Handel mit Werten des MDAX und des EuroStoxx50 ist bis zu einem Ordervolumen von 25.000 Euro courtagefrei. Die Orderaufgabe erfolgt - wie bei anderen Wertpapiergeschäften - über die Hausbank oder den Online-Broker. Anleger müssen lediglich Hannover als Börsen- bzw. Handelsplatz angeben. Mit dem Fondsservice Hannover bietet die Börse Hannover eine in Deutschland einmalige Möglichkeit, Investmentfonds zum Rücknahmepreis und somit ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. Hierbei fallen unabhängig vom Ordervolumen lediglich 15 Euro pauschal als Börsengebühr an.

(Quelle: Börse Hannover)

 
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