Düsseldorf, 11.08.2014 12:13 Uhr (Frank Schulz)
Bildung ist eine feine Sache. Beim Thema Finanzwissen allerdings haben wir noch einiges aufzuholen. Doch weder Schulen noch duale Ausbildungssysteme greifen wirklich. Dabei liegt doch so viel Wissen im Internet. Social Media könnte doch zur Vermittlung von Wissen geeignet sein.
Das Dilemma erreicht zurzeit jeden. Niedrige Zinsen bringen kaum Rendite für das gesparte Geld. Aus Verzweiflung parken viele Menschen ihr Geld aktuell in Giro-, Spar- und Festgeldkonten. Mit Zinsen weit unter zwei Prozent. Selbst langlaufende Lebensversicherungen haben teilweise erhebliche Probleme die zugesagte Rendite einzuhalten und kündigen lieber gleich den kompletten Vertrag.
Da, wo es eine Rendite jenseits der fünf Prozent verspricht, schliddern viele Anleger in Finanzprodukte, die ein hohes Risiko bedeuten. Wie etwa Genussscheine oder Anleihen. Totalverlust nicht ausgeschlossen (beispielsweise beim Anbieter für erneuerbare Energien Prokon). Warum? Weil Anleger oft nicht über das nötige Finanzwissen verfügen. Es sei betont, dass es durchaus Anlagestrategien gibt, die eine ordentliche Rendite abwerfen, denn Finanzprodukte wie Zertifikate oder Fonds sind durchaus lukrativ. Aber, es steckt im Wort: Anlage-"Strategie".
Bevor Menschen aber eine Anlagestrategie anwenden können, benötigen sie gewisse Kenntnisse über die Materie. Und daran hapert es auch heute noch, sieben Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise. Wer bietet verständliches Wissen zum Thema Finanzen an? Lesen sie hier einen Beitrag auf unserem Themenspecial.