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Sparer können mit Aktienfonds an der Digitalisierung profitieren

Dokument: Düsseldorf, 31.05.2017 11:57 Uhr (Finanzredaktion)

Ja ja, keine Zinsen mehr. Gold, Immobilien und risikoreichere Finanzprodukte locken noch mit Renditen. Aber worin investiert der Anleger mit einem kleineren Budget? Aktienfonds als Sparanlage?

Computer, Internetsuchmaschinen wie Google, Smartphones, Apps, 3D-Drucker und Elektrofahrzeuge sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Diese technologischen Neuerungen haben in den vergangenen Jahren viele etablierte Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt.

So zeigen amerikanische Studien, dass sich aufgrund der technologischen Entwicklung die Lebensdauer von Unternehmen im US-Leitindex S&P 500 seit 1960 erheblich reduziert hat.

Außerdem haben Forscher herausgefunden, dass in den vergangenen 26 Jahren nur noch 20 Prozent der Aktien für die Kursgewinne des S&P 500 verantwortlich waren. Ziel für Anleger muss es also sein, diese Gewinneraktien zu kaufen und diejenigen Unternehmen zu meiden, die sich vielleicht künftig schlechter als der Markt entwickeln. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.

Nicht jeder Sparer hat aber Zeit, laufend Unternehmen und Märkte zu analysieren sowie das Portfolio aktiv zu bewirtschaften. Das ist aber eine Stärke von Fondsmanagern. Sie können vorausschauend agieren und neue Trends identifizieren.

Quelle: BVI Statistik über Aktienfonds

Aktienfonds für Sparer

Dass sich das lohnen kann, zeigt ein Blick zurück: Wer 100 Euro monatlich anspart, hat nach 20 Jahren 24.000 Euro zurückgelegt. In europäische Aktien anlegende Aktienfonds brachten es in diesem Zeitraum im Schnitt auf eine durchschnittliche Rendite von 3,8 Prozent pro Jahr - und das nach Abzug der Kosten innerhalb des Fonds. Anleger, die monatlich 100 Euro über einen Sparplan im selben Zeitraum in diese Fonds angelegt hätten, kamen nach zwei Jahrzehnten auf ein Vermögen von rund 35.750 Euro. Anders sieht es bei einer Anlage in ein Tagesgeldkonto aus. Bei einer Verzinsung von 0,5 Prozent würden daraus gerade einmal 25.240 Euro.

Es kann sich also lohnen, einen Teil der Ersparnisse stärker in Aktien und Aktienfonds anzulegen. Dabei sollte der Sparer zusammen mit einem Anlageberater entsprechend seiner Risikobereitschaft eine für ihn geeignete Quote von Aktien und Aktienfonds festlegen. Wichtig ist, dass der Sparer das am Aktienmarkt investiert Geld länger entbehren kann, um Kursschwankungen im Depot problemlos zu verkraften.

(Quelle: BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.)

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