Das Geldvermögen der Deutschen steigt und steigt. Im Durchschnitt legten die Bundesbürger im Jahr 2011 fast 680 Euro zusätzlich in kurzfristigen Sparformen an. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
23.01.2013 15:39 Uhr
GELDVERMÖGEN DER DEUTSCHEN WÄCHST

Trend Geldanlage: Reiche Deutsche - Arme Deutsche?

Köln/Düsseldorf, 23.01.2013 15:39 Uhr (FS)

Große Unter­schiede beim Sparauf­kommen. Viele Deut­sche haben große Löcher im Spar­strumpf. Trend liegt bei kurz­fris­tigen Spar­l­an­lagen.

Rund 4.700.000.000.000 Euro privates Geldvermögen besaßen die Deutschen Ende des Jahres 2011. Davon bunkerte laut Postbank jeder Bundesbürger im Schnitt 19.000 Euro in kurzfristigen Sparanlagen, also auf Giro-, Spar-, Tagesgeld- und Festgeldkonten.

Gut 37 Prozent der Bundesbürger sparen jeden Monat einen bestimmten Betrag. Weitere 21 Prozent legen ab und zu etwas beiseite – etwa einen Teil des Weihnachtsgelds oder der Steuerrückzahlung. Und knapp 15 Prozent der Deutschen füttern das Sparkonto regelmäßig mehrmals pro Jahr.

Andere Sparformen
Zwar hatten die privaten Haushalte Ende 2011 mit 1,9 Billionen Eudo das meiste Geld als Bar-, Spar-, Sicht- oder Termineinlage angelegt. Aber: Dahinter kamen mit 1,4 Billionen Euro Geldanlagen bei Versicherungen, gefolgt von 395 Milliarden Euro in Investmentfonds, 247 Milliarden Euro in festverzinslichen Wertpapieren, 222 Milliarden Euro in Aktien und 492 Milliarden Euro in sonstigen Geldanlagen.

Große Unterschiede in der Bevölkerung
Die Sparfähigkeit ist generell rückläufig: Im Jahr 2011 gaben in Westdeutschland 80 Prozent der Befragten an, sie hätten etwas in den Sparstrumpf gesteckt – ein Jahr später waren es nur noch 73 Prozent. Im Osten sank der Anteil der Sparer sogar von 87 auf 72 Prozent. Damit bleibt die Sparfähigkeit weit hinter dem Sparwillen zurück. Denn laut Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) haben die Deutschen ein Sparziel von durchschnittlich rund 230 Euro im Monat. Im Jahr kämen so knapp 2.800 Euro für jeden Bürger zusammen – ein Wert, der 2011 zumindest in puncto kurzfristiger Geldanlage aber in keinem Bundesland erreicht wurde.

Die schlechte Nachricht
Rund jeder vierte Deutsche konnte 2012 laut einer Postbank-Befragung keinen einzigen Cent zurücklegen; 2010 und 2011 waren es nur 16 bzw. 17 Prozent der Bevölkerung.

(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln)
(Foto: Thomas Klauer / pixelio.de)



 

  • Geld
  • Sparen
  • Gesellschaft
 
Artikel »   Drucken Versenden

 


Kommentar schreiben »



Kommentar:
Bei einer Antwort möchte ich per Email benachrichtigt werden an
      meine Emailadresse: (wird nicht veröffentlicht)

Bitte übertragen Sie die dargestellte Zeichenfolge in das rechte Feld:

* Bitte halten Sie sich an die Netikette und vermeiden persönliche Anschuldigungen, Beleidigungen und Ähnliches. Verbreiten Sie außerdem keine Unwahrheiten, Vermutungen, Gerüchte sowie rufschädigende oder firmeninterne Informationen. Beachten Sie die Rechte Anderer und urheberrechlich geschützter Quellen. Bei rechtlichen Verstößen haften Sie in vollem Umfang. Aus diesem Grund sind wir gezwungen, Ihre IP-Adresse und Ihren Provider zu speichern. Mit dem Speichern Ihres Kommentars erklären Sie sich mit diesen Regelungen einverstanden.

 

Weitere Artikel zum Thema:

nach oben
Schnelleinstieg in die Kategorien ...
Telekommunikation-News
Aktuelle Artikel aus der Rubrik Markt & Meinungen
Marktkommentare von der Frankfurter Börse
Prognosen und Trends
Auswahl Branchen-Analysen
Europa News
Besondere Aufmerksamkeit aus unserem Leserkreis...
Redaktionelle Artikel, die Interessenten am meisten lesen...

Los geht´s...
Finanz-x-press
Abonnieren Sie den Finanzen Markt & Meinungen Newsletter:
 

 
Finanzen Markt & Meinungen - Das Praxismagazin für Finanzthemen
Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

Portalsystem 2018 © FSMedienberatung
Contentservice: Javascript Newsticker für Ihre Internetseite RSS Feed XML 0.9
0,74 Sek.