Das Hormon Testosteron hat neben den in der Gesellschaft bekannten Wirkungen noch viel mehr zu bieten. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
15.08.2013 11:53 Uhr
GESELLSCHAFT UND GESUNDHEIT

Gesundheit: Testosteron - ein häufig unterschätztes Hormon

Düsseldorf, 15.08.2013 11:53 Uhr (FS)

Die beruf­liche Leis­tungs­fä­hig­keit ist ein bedeu­tendes Thema in unserer Gesell­schaft. In diesem Zusam­men­hang ist auch die Bedeu­tung der Risi­ko­be­reit­schaft allge­gen­wärtig. Potenz und Libido sind Teila­spekte dieses span­nenden Hormons - es hat jedoch noch viel mehr Auswir­kungen.

Menschen mit einem hohen Testosteronspiegel sind risikobereiter als Menschen mit einem vergleichsweise niedrigen Spiegel. Im Berufsleben ist dies zum Beispiel deutlich in bestimmten Branchen und Aufgabengebieten zu sehen.

Eine Studie der Forscherin Prof. Paola Sapienza, Kollegg School of Management, belegte bereits 2009, dass sowohl Männer, als auch Frauen ein deutlich differenziertes Risikoverhalten in Abhängigkeit vom Testosteronspiegel zeigen.

! Das Hormon Testosteron ist im Übrigen nach dem Mediziner und Pharmakologen Ernst Laqueur benannt.

Bei der Recherche zu dem Thema Testosteron sind wir auf einen interessanten Artikel auf Kreis-Anzeiger.de gestoßen, der noch weitere wichtige Aspekte (Pubertät, Bildung) verständlich erklärt.

Hormone - Was machen "die" eigentlich im Körper?
Hormone sind Kommunikationsweltmeister. Sie sind zuständig für die kommunikative Verbindung zwischen verschiedenen Organen und Körperteilen. Sie werden von Drüsen, Organen oder Geweben produziert und durch das beeindruckende System der Blutgefäße im ganzen Körper verteilt. Sie binden sich an spezielle Rezeptoren, die die Hormone wie Antennen aufnehmen und die Signale an die Körperzellen weiterleiten.


 

Wenn der natürliche Alterungsprozess beginnt, der Spiegel von Hormonen also fällt, dann gerät dieser Kommunikations-Kreislauf ins stocken.


 

Ein Hormonmangel kann also durchaus die Ursache für Abgespanntheit, Müdigkeit ein "nicht mehr durchschlafen können" oder eine Verminderung der Gedächtnisleistung sein. Die Muskelmasse verringert sich, der Fettanteil im Körper steigt.

Die gezielte Einnahme von ausgleichenden Testosteron-Produkten kann eine Verbesserung erwirken. Ein entsprechendes Produkt wie zum Beispiel "die-wirkung-von-testosteron/", kann zudem bequem online erworben werden.

Testosteron im Lebenswandel
Weniger bekannt ist, dass das männliche Sexualhormon Testosteron auch vom weiblichen Körper produziert wird, was auch die Ergebnisse der oben genannten Studie von Frau Professor Paola Sapienza entsprechend untermauert. Umgekehrt wird übrigens das bekannte weibliche Sexualhormon Östrogen, auch vom männlichen Körper produziert.

Hormonverteilung über die Lebenszeit:

Betrachtet man den gesamten Hormonhaushalt der Menschen, so erkennt man, dass Testosteron ein Hormon ist, das sprunghaft ansteigt und ca. ab dem 20. bis 25. Lebensjahr relativ gleichmäßig sinkt. Man kann also sagen, dass man(n) sich ab ca. dem 25. Lebensjahr in Langzeit-Wechseljahren befindet. Zudem ist erkennbar, dass die zweite Lebenshälfte (~ 40 - 80 Jahre) im Bereich des Hormonhaushaltes durch die Evolution vergleichsweise schlecht optimiert ist.

Dies wiederum lässt sich dadurch erklären, dass der Ur-Mensch "Neandertaler" laut einer Studie von Erik Trinkaus (Anthropologe an der Washington University, St. Louis, USA) nur eine Lebenserwartung von rund 40 Jahren hatte. Nur etwa 14 Prozent der Menschen erreichten ein Alter jenseits der 40. Aus hormon-technischer Sicht gab es somit keine Notwendigkeit für Mutter Natur, hier für einen höheren Status zu sorgen.

(Artikelfoto: Jerzy Sawluk / pixelio.de)

 

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