Die Deutsche Bundesregierung stellt in einem Gesetzentwurf ein Auskunftsaustausch in Steuersachen mit dem britischen Korngebiet Jersey vor. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

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04.03.2009 09:29 Uhr
FINANZEN UND STEUERN

Insel Jersey verliert Status als Steueroase

Berlin, 04.03.2009 09:29 Uhr (redaktion)

Die Deut­sche Bundes­re­gie­rung stellt in einem Gesetz­ent­wurf ein Auskunfts­aus­tausch in Steu­er­sa­chen mit dem briti­schen Kron­ge­biet Jersey vor.

Die Liste der OECD mit Ländern die als Steueroasen gelten ist lang. Bald wir ein Gebiet gestrichen – Jersey. Bereits 2002 hatte sich die Regierung von Jersey verpflichtet, die von der OECD entwickelten Grundsätze der Transparenz und eines effektiven Austausches von Auskünften zu übernehmen.

Das Abkommen mit Jersey ist das erste dieser Art, das die Bundesregierung abschließt. "Jersey unterstreicht damit ihre Verpflichtung, die internationalen Standards in Bezug auf Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Finanzregulierung umzusetzen und an internationalen Anstrengungen zur Bekämpfung von Finanz- und sonstiger Kriminalität, einschließlich Steuerstraftaten mitzuwirken", erklärt die Bundesregierung.

Das bilateralen Abkommen mit der Bundesregierung steht kurz bevor. Ebenfalls hat die Bundesregierung dem Bundestag den Gesetzentwurf zu einem Doppelbesteuerungsabkommen mit Jersey vorgelegt. Damit soll eine Doppelbesteuerung besonders bei Alterseinkünften, bestimmten Bezügen aus öffentlichen Kassen sowie von Unterhaltsleistungen für Studenten, Praktikanten und Lehrlinge vermieden werden.

(Quelle: Bundesregierung)
(Foto: bildpixel;PIXELIO)

 

Weiterführender Link: www.jersey.com


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