In der nächsten Woche stehen seit langer Zeit die Konjunkturdaten wieder an erster Stelle. Dem gegenüber tritt das Grundrauschen der Euro-Krise zunächst in den Hintergrund. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
18.09.2012 12:10 Uhr
HALVERS KAPITALMARKT-MONITOR

Kapitalmarktanalyse Robert Halver: It's raining liquidity, halleluja!

Frankfurt a. Main/München, 18.09.2012 12:10 Uhr (Robert Halver)

Die Realität in Euro­land bleibt hart. So verzeichnet Italien nur mini­male Spar­fort­schritte und Schul­den­sünder Portugal verfehlt seine Spar­ziele derart drama­tisch, dass die Troika aus IWF, EZB und EU dem Land nun bis 2014 und damit ein Jahr länger Zeit geben muss, um seine maroden Staats­fi­nanzen zu sanieren.

Informationen zum Autor:
Halver Robert
Robert Halver ist Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. Bereits seit 2012 berichtet er auf FMM-Magazin.de über die Geschehnisse an den Börsen. Baader betreut an den Börsenplätzen Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin u.a. den Handel mit Aktien, Anleihen, Derivaten und Fonds.

Deutlich versagt hat die Sparpolitik neben Spanien aber insbesondere im Euro-Kernland Frankreich. Hier nimmt die Verschuldung sogar zu. Zwar scheint Frankreichs Präsident Hollande die bedrohliche Schuldenlage erkannt zu haben. Seine Agenda 2014, die sich schwerpunktmäßig aus gut klingenden Flexibilisierungen auf dem Arbeitsmarkt zusammensetzt, ist aber bislang noch nicht umgesetzt und geht grundsätzlich auch nicht so weit wie die deutsche Agenda 2010. Überhaupt verschreckt Hollande mit seiner populistischen Reichensteuer die Investoren in Frankreich. Er sollte aber wissen, dass die gesamte Welt Investoren mit günstigen Standortbedingungen den roten Teppich auslegt. Bei Fortsetzung dieser kontraproduktiven Wirtschafts- und Finanzpolitik wird Frankreich immer mehr das eigentlich anzustrebende deutsche Niveau verlassen und sich auf eine Stufe mit Italien und Spanien begeben. Und diese Länder brauchen die euroländische Solidarität.

Der ESM als moralisches Alibi für die Geldpolitik

Für diese Bedürfnisse ist man jetzt allerdings bestens gewappnet. So hat das Bundesverfassungsgericht grünes Licht für die Ratifizierung des Euro-Rettungsschirms gegeben. Die richterlich gestellte Bedingung, die deutsche Haftungsgrenze für den ESM von aktuell 190 Mrd. Euro dürfe nur durch Zustimmung des Bundestages ausgeweitet werden, ist dabei zu vernachlässigen. Von dieser Front ist im Ernstfall nicht mit einem Störfeuer für die Euro-Rettung zu rechnen, schließlich wird sich der Bundestag nicht in den Geschichtsbüchern als maßgeblich verantwortlich für den Niedergang der Eurozone einbrennen wollen.

Und mit Spanien steht der nächste Rettungskandidat schon bereit. Hier scheinen der Stolz der spanischen Regierung und die Verhandlungen über mögliche Reformauflagen noch einem konkreten Antrag im Wege zu stehen. Aber schließlich sind Hilfszahlungen über ca. 100 Mrd. Euro bereits zugesagt. Sollten auf absehbare Zeit dann auch Italien oder im Ernstfall sogar Frankreich Hilfen beantragen, wird es theoretisch eng unter dem Rettungsschirm. Bis Ende 2014 müssen Spanien, Italien und Frankreich immerhin gut 1,3 Bill. Euro refinanzieren.

Jedoch muss festgestellt werden, dass der permanente Euro-Rettungsschirm ESM insbesondere als Alibi dient, die EZB nicht dem Vorwurf der direkten Staatsfinanzierung auszusetzen sowie den Anschein von Sanktionsmechanismen und anhaltendem Reformdruck zu wahren. De facto ist beides aber nicht gegeben. Zwar erklärt sich ein Euro-Land mit einem Hilfsantrag an den ESM für eine Kreditlinie mit erweiterten Bedingungen zur Einhaltung von Auflagen der EU und EZB bereit. Schwerwiegende Auflagen sind es aber nicht. So sprach die Euro-Politik zuletzt lediglich von einer „Absichtserklärung“ zur Einhaltung der ohnehin geforderten Reformen. Und mit der unbegrenzten Aufkaufmöglichkeit von Anleihen am Sekundärmarkt ist die EZB ohnehin das schlagkräftigste Instrument zur Drückung der Zinsen der prekären Euro-Staaten. Der Druck, Finanzmittel aus dem ESM in Anspruch zu nehmen, ist damit im Hinblick auf die Zinshöhe gemildert.

Die EZB verleiht Blankoschecks

Damit hat die Euro-Fiskalpolitik der EZB das Aktionsfeld überlassen. Beachtung sollten aber nicht nur die quantitativen Anleihenaufkäufe finden, mit denen die EZB für sichtliche Entspannung der euroländischen Verschuldungskrise sorgt.

Betrachtet werden muss auch die Liquiditätsversorgung der Banken. Neben der Stabilisierung der Euro-Länder geht es der EZB auch um die nachhaltige Stabilisierung des Bankensektors. Das macht sie deutlich, indem sie die Anforderungen an die bei der Liquiditätsvergabe an Banken zu hinterlegenden Sicherheiten drastisch gesenkt hat. In der Folge können Banken Staatspapiere selbst von Krisenländern mit Ramsch-Ratings bei der EZB einreichen. Es ist sogar möglich, für eigene Bankanleihen Liquidität zu erhalten, sofern diese staatlich garantiert sind. Mit diesem frischen Geld wiederum können die Kreditinstitute in Spanien und Italien dann neue Staatsanleihen des eigenen Staates zu dessen Refinanzierung kaufen, die anschließend bei der EZB wieder eingereicht werden können. De facto ist es ein Schneeballsystem.

Und weil keiner dieses Schneeballsystem besser kontrollieren kann als die EZB selbst, soll sie ab Januar 2013 die euroländische Bankenaufsicht erhalten. De facto entwickelt sich die EZB mit ihrer grenzenlosen Finanzkraft zum versteckten Staatsfinancier der Eurozone und zum Oberkontrolleur der Finanzindustrie in Personalunion. Bereits jetzt schon ist die Bilanzsumme des Eurosystems 36 Mal höher als das hinterlegte Eigenkapital, Tendenz steigend. Über den Hebel, den der ESM gerne hätte, aber nicht hat, verfügt die EZB schon längst.

Durch die Anreicherung von immer qualitätsärmeren Wertpapieren ist die Gefahr groß, dass die EZB zu ihrer eigenen Bad Bank wird. Bereits schon jetzt ist die Konzentration von Risikopositionen in Form der hinterlegten Sicherheiten auf der Passivseite der Bilanz des Eurosystems enorm. Bei Wertberichtigungen in Form von Zahlungsausfällen oder Schuldenschnitten von Euro-Ländern - die zukünftig nicht wie beim letzten griechischen Schnitt ohne Beteiligung der EZB ablaufen – würde die EZB ihr ohnehin geringes Eigenkapital schnell einbüßen. Um dieses Schreckensszenario zu verhindern, bleibt der EZB daher nichts anderes übrig, als ihr Finanzgebaren mit einer nachhaltig hohen Liquiditätszufuhr aufrechtzuerhalten. Die EZB steht mittlerweile auf einer Augenhöhe mit der US-Notenbank.

Banken wie der Phönix aus der Asche

Von dieser „wundersamen Geldvermehrung“ profitieren in der Konsequenz die europäischen Bankentitel. Bestärkt durch Draghis Euro-Rettungsversprechen werden sie als deutlich weniger riskant wahrgenommen. Der Risikoaufschlag 2-jähriger europäischer Bankanleihen zu deutschen Staatsanleihen zeigt sich bereits deutlich rückläufig. Davon beflügelt legen europäische Bankaktien im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt - Euro Stoxx - wesentlich zu.

Die US-Geldpolitik gibt weiter Gas

Aber auch in Amerika sorgt die US-Notenbank für weitere Liquiditätsunterstützung. So verkündete Fed-Chef Bernanke als Dauerlösung für die schleppende US-Konjunkturerholung ein zeitlich und im Volumen unbegrenztes Aufkaufprogramm von hypothekenbesicherten Anleihen. Monatlich soll ein Volumen von 40 Mrd. US-Dollar aufgekauft werden, um über sinkende Renditen und Bauzinsen die Investitionsbereitschaft und den Immobilienkauf zu beleben.

So wird das permanente Liquiditätsargument ebenso zum permanenten Konjunkturinstrument, um schlussendlich das eigentliche Anliegen der US-Geldpolitik - die nachhaltige Stabilisierung des US-Arbeitsmarktes - zu forcieren. Dabei lässt das offene Ende des mittlerweile dritten Anleihenaufkaufprogramms der Fed wesentlich mehr Flexibilität bei der Konjunktursteuerung.

Und um den absoluten Rettungswillen der Fed noch zu unterstreichen, hat Ben Bernanke vorsorglich schon betont, dass er auch noch weitere scharfe Instrumente im Werkzeugkasten hat. Auch eine weitere Zinsdrückung bei US-Staatspapieren ist damit eingeleitet. Zusätzlich hat man die Niedrigzinsgarantie des US-Notenbankzinses bis mindestens Mitte 2015 ausgeweitet.

Niederschlag finden diese Liquiditätsphantasien am US-Aktienmarkt, der - gemessen am S&P 500 - mit 1459 Punkten den höchsten Stand seit Ende 2007 erreicht hat.

M&A-Phantasie

Die weltweit zunehmende Liquiditätsausstattung bei günstigen Zinsen dürfte zunehmend auch die Fusions- und Übernahmephantasie beflügeln. Nach der krisenbedingten Unsicherheit im vergangenen Winterhalbjahr nimmt das Volumen globaler Übernahmen und Fusionen im Trend seit März wieder deutlich zu. Man kauft produktspezifisches Know How sowie regionale Umsätze hinzu oder übernimmt einfach die Konkurrenz, um größer und teurer zu werden und sich so als Übernahmeziel uninteressant zu machen. Das sorgt auch für Bewegung in den Börsenkursen.

Und was passiert in der nächsten Woche?

In der nächsten Woche stehen seit langer Zeit die Konjunkturdaten wieder an erster Stelle. Dem gegenüber tritt das Grundrauschen der Euro-Krise zunächst in den Hintergrund.

In Amerika erholen sich der Einkaufsmanagerindex der Philadelphia Fed sowie der Empire State Index leicht. Allerdings weisen sie weiter darauf hin, dass sich die US-Konjunktur nur langsam erholt. Baubeginne bzw. -genehmigungen dürften sich jedoch weiter auf deutlichem Erholungskurs befinden. Allgemein gilt: Verhaltene Konjunkturdaten sind Argumente für eine Fortsetzung der Liquiditätsoffensive der Fed. Negative Aktienimpulse sind damit aus den USA im Grundsatz nicht zu erwarten.

Die ZEW Konjunkturdaten sowie der Einkaufsmanagerindex für das deutsche Verarbeitende Gewerbe zeichnen ebenso ein verhaltenes Konjunkturbild der deutschen Wirtschaft. Die europäischen Einkaufsmanagerindices fallen im Vergleich schlechter aus.

Aus charttechnischer Sicht geht es aber weiter nach oben. Zwar ist eine Korrektur auf dem aktuellen Niveau nicht auszuschließen. Für diesen Fall liegt eine erste Unterstützung bei 7353 Zählern. Eine weitere, jedoch schwache, liegt bei 7194 Punkten, bevor der DAX bei 7100 Punkten auf eine starke Haltelinie trifft. Bei einer heftigen Korrektur liegt die nächste signifikante Unterstützung bei rund 7000 und darunter bei 6875 sowie 6691 Punkten.

Auf dem Weg nach oben hat der DAX aber den Widerstand bei 7400 Punkten hinter sich gelassen. Weitere Hürden liegen nun im Bereich bei 7523 und 7600 Punkten.

Der Autor dieses Artikels ist Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse bei der Baader Bank AG. www.Baadermarkets.de

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