Im Februar wurden an der Stuttgarter Euwax mit knapp 300.000 ausgeführten Kundenorders rund 2,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

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10.03.2010 15:35 Uhr
BÖRSE STUTTGART

Stuttgarter Euwax setzt im Februar 2010 2,7 Milliarden Euro um

Stuttgart, 10.03.2010 15:35 Uhr (redaktion)

Im Februar wurden an der Stutt­garter Euwax mit knapp 300.000 ausge­führten Kunden­or­ders rund 2,7 Milli­arden Euro umge­setzt. Dies entspricht gegen­über dem Vormonat einem leichten Order-und Umsatz­rück­gang.

Verglichen mit dem Februar des Vorjahres konnte hingegen eine leichte Steigerung bei beiden Zahlen erzielt werden. Die durchschnittliche Kundenorder lag im Februar bei knapp 9.200 Euro.

Hebelprodukte wurden im Februar wieder verstärkt nachgefragt. Verglichen mit dem Vormonat legte die Anzahl ausgeführter Kundenorders um zwei Prozent auf 238.000 zu. Das Handelsvolumen von Optionsscheinen und Knock-out-Produkten stieg um 40 Millionen oder drei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro an. Dabei waren die Umsätze in klassischen Optionsscheinen rückläufig. Knock-out-Produkte haben hingegen beim Handelsvolumen ein Plus von neun Prozent und bei den Kundenorders einen Anstieg um drei Prozent auf 177.000 Aufträge erzielt.

Die Turbulenzen an den Devisenmärkten sorgten für rege Umsätze in Währungsprodukten. Bei den klassischen Optionsscheinen lag nahezu jeder zehnten Kundenorder ein Devisenpaar zugrunde. Auf Platz Zwei bei den Optionsscheinen mit den meisten Preisfeststellungen lag im Februar ein Call auf das Devisenpaar Euro / US-Dollar. Auch bei den Knock-out-Produkten nahm der Anteil der Währungsprodukte auf rund sieben Prozent des Handelsvolumens zu.

Gegenüber dem Vorjahresmonat konnten die Umsätze in Anlageprodukten um 15 Prozent zulegen. Verglichen mit dem Januar ging das Handelsvolumen hingegen um 14 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro zurück. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 57.000 Kundenorders ausgeführt. Nach wie vor scheint viel Liquidität am Markt vorhanden zu sein, denn auch im Februar machten Käufer 61 Prozent des Handelsvolumens in Anlageprodukten aus.

Gefragt waren einmal mehr Bonus- und Discount-Zertifikate sowie die klassischen Index- und Partizipations-Zertifikate. Zusammen verbuchten sie rund 70 Prozent der Orders in Produkten mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont auf sich. Beim Handelsvolumen beträgt ihr Anteil mit über 1 Milliarde Euro etwa 80 Prozent. Aktienanleihen haben in der Gunst der Anleger zugelegt. Wurden im Februar des Vorjahres noch 2.900 Aufträge in Aktienanleihen ausgeführt, waren es im Berichtsmonat schon knapp 5.700. Dies entspricht jeder zehnten Kundenorder in einem Anlageprodukt. Aktienanleihen steuern damit rund 110 Millionen Euro Handelsumsatz bei.

(Quelle: Börse Stuttgart; Cornelia Frey)

 

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