Die Europäische Kommission hatte am 12. Februar 2018 zu einem zweiten hochrangigen Treffen zur Batterieentwicklung und -produktion in Europa eingeladen. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
13.02.2018 09:36 Uhr
WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN AUS DER EU

EU Kommission sieht Batterien als Schlüsseltechnologie der Zukunft

Brüssel/Berlin, 13.02.2018 09:36 Uhr (Frank Schulz)

Am gest­rigen Montag hatte die Euro­päi­sche Kommis­sion zu einem zweiten hoch­ran­gigen Treffen zur Batte­rie­ent­wick­lung und -produk­tion in Europa einge­laden. Die EU-Batte­rie­al­lianz fördert u.a. die Batte­rie­zel­len­pro­duk­tion für Elek­tro­autos.

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Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovič und Vertreter aus EU-Mitgliedstaaten sowie von Finanzinstitutionen beraten über einen Fahrplan für eine EU-Batterieallianz, der im Rahmen der EU-Industrietage am 22. und 23. Februar in Brüssel vorgestellt werden soll. Die EU braucht eine großangelegte Batteriezellenproduktion für Elektroautos und die Autoindustrie.

Bei einem ersten hochrangigen Treffen am 10. Oktober 2017 waren unter anderem BASF, Total, Continental, Siemens, Renault und Daimler sowie der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig vertreten. Zu neuen CO2-Standards für Autos und Kleintransporter wird die EU-Kommission im November einen Vorschlag für die Zeit nach 2020 vorlegen. Dabei wird es keine Quote für Elektroautos geben. Die EU-Gesetzgebung war immer technologieneutral und wird dies auch in Zukunft bleiben.

Die Initiative zielt darauf ab, die Lücke in der Wertschöpfungskette bei der Batterieproduktion zu schließen und Maßnahmen zu beschließen, die nötig sind um die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu erhalten. Zudem bietet die neue Industriepolitik Vorschläge für saubere, wettbewerbsfähige und vernetzte Mobilität vor, die verschärfte CO2-Emissionsstandards für Autos und Autobusse beinhaltet. Außerdem soll ein Aktionsplan für die Infrastruktur alternativer Brennstoffe die Entwicklung der Ladeindustrie und autonomes Fahren unterstützen.

TIPP: EU Webseite zum Thema Energieunion und Klimaschutz.

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(Quelle: EU-Kommission; Berlin und Brüssel)

 

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