Die EU-Kommission hat nun fünf Verträge über den Ankauf von Impfstoffen geschlossen. Neben AstraZeneca sind das Sanofi-GSK, Johnson & Johnson, BioNTech-Pfizer, Moderna und nun CureVac. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
17.11.2020 16:28 Uhr
BÖRSENUNTERNEHMEN UND COVID19

COVID19 Impfstoff | EU genehmigt Impfstoff-Vertrag mit CureVac

Brüssel/Berlin/Bonn, 17.11.2020 16:28 Uhr (Frank Schulz)

Es hatte sich ange­kün­digt und nun ist es offi­ziell. Die Euro­päi­sche Kommis­sion geneh­migt heute einen COVID-19 Impf­stoff Liefer­ver­trag mit dem Tübinger Unter­nehmen Curevac.

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Das Tübinger Unternehmen Curevac wird bis zu 405 Millionen Dosen liefern, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestern an. „Um dieser Pandemie ein Ende zu setzen, brauchen wir einen sicheren und wirksamen Impfstoff. Daher freue ich mich nur wenige Tage nach unserem Vertragsschluss mit BioNTech und Pfizer eine neue Vereinbarung ankündigen zu können“, sagte von der Leyen. „Anfang dieses Jahres haben wir gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank CureVac Fördermittel für die Entwicklung dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt. Und jetzt ist der Fortschritt greifbar.“

EU geht mit fünf COVID19 Impfstoff Unternehmen

Die EU-Kommission hat nun fünf Verträge mit Pharmaunternehmen unterzeichnet und arbeitet mit dem US-Unternehmen Moderna an einem sechsten Vertrag, bestätigte die Präsidentin. Entsprechende Sondierungsgespräche mit Moderna hatte die EU-Kommission bereits im August abgeschlossen.

Bereits genehmigt hat die Kommission neben dem Vertrag mit CureVac auch Verträge mit AstraZeneca, Sanofi-GSK, Johnson&Johnson und BioNTech-Pfizer. Sobald der Nachweis für die Sicherheit und Wirksamkeit des COVID-19-Impfstoffs erbracht ist, erhalte unter den abgeschlossenen Verträgen jeder Mitgliedstaat gleichzeitig anteilig und zu den gleichen Bedingungen den Impfstoff.

„Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, welche Impfstoffe letztlich sicher und wirksam sein werden. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA wird sie erst nach einer fundierten Bewertung zulassen. Deshalb brauchen wir ein breites Spektrum an Impfstoffen, die sich auf unterschiedlichste Technologien stützen. Parallel dazu arbeiten wir im Rahmen der COVAX-Fazilität daran, Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen Zugang zu Impfstoffen zu verschaffen, um so sicherzustellen, dass alle rasch Zugang zu sicheren und wirksamen Impfstoffen haben“, erklärte die Kommissionspräsidentin.

(Quelle: EU-Kommission, Brüssel/Berlin/Bonn)

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Weiterführender Link: Impfstoff-Strategie der EU-Kommission


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