Geld und Sparen: Deutsche meiden Aktien und mögen Lebensversicherungen
Berlin, 22.05.2015 15:11 Uhr (Finanzredaktion)
Auf insgesamt fünf Billionen Euro Geldvermögen kommen die deutschen Bürger insgesamt. Darüber hinaus findet sich ein ähnlicher hoher Betrag in Immobilienwerten. Doch trotz Niedrigzinsen legen Sparer ihr Geld lieber risikoarm an.
Trotz der extremen Niedrigzinsphase sind die Deutschen nicht bereit, ihr Anlageverhalten zu ändern und bleiben risikoscheu: Aktien sind weiterhin wenig gefragt. Mit gut 300 Milliarden Euro sind nur sechs Prozent des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland in Aktien investiert (Stand Ende 2014). Dabei bietet diese Anlageklasse auf lange Sicht die höchsten Renditemöglichkeiten. Das hat der Bankenverband veröffentlicht.
Einen Großteil ihres Geldvermögens - knapp 1,9 Billionen Euro, etwa 37 Prozent - horten die Deutschen weiterhin auf niedrig verzinsten bzw. unverzinsten Konten. Dazu gehören Spareinlagen (inklusive Sparbriefe) sowie Sicht- und Termineinlagen. Auf knapp zwei Billionen Euro belaufen sich die Ansprüche an Lebensversicherungen, Pensionskassen und anderen Altersvorsorgeeinrichtungen. Sie bilden mit 39 Prozent den größten Anteil des Geldvermögens (siehe Grafik).
An Bargeld besitzen die Deutschen etwa 129 Milliarden Euro, das sind 2,5 Prozent des Geldvermögens. Gegenüber 2012 bedeutet dies eine Zunahme von mehr als 20 Prozent. Insgesamt verfügen die privaten Haushalte in Deutschland über gut 5 Billionen Euro an Geldvermögen.
(Quelle/Grafik: Bankenverband)

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