Zum Start in das neue Jahr 2014 geht The Economist auf die Prognosen der Weltwirtschaft ein. Zudem steht der Fall Jörg Asmussen für eine neue Geschlechterdebatte in Deutschland. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
07.01.2014 13:40 Uhr
GLEICHHEIT DER GESCHLECHTER

KW 2/2014 Highlights from The Economist auf FMM-Magazin.de

London/Düsseldorf, 07.01.2014 13:40 Uhr (Frank Schulz)

GESELL­SCHAFT: Der Fall Jörg Asmus­sen - Wenn es um die Rolle von Mann und Frau geht, bleiben die meisten Deut­schen erstaun­lich tradi­tio­nell. WIRT­SCHAFT: Welt­wirt­schaft in 2014 - Warum Opti­mismus eine schlechte Nach­richt sein kann.

Informationen zum Autor:
Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Economist

KW 1: Geschlechterdebatte in Deutschland

Wenn es um die Rolle von Mann und Frau geht, bleiben die meisten Deutschen erstaunlich traditionell.

Wenn ein aufstrebender 47-jährigen Mann in der Öffentlichkeit plötzlich verkündet, dass er einen weniger prestigeträchtigen Job annimmt, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, bedeutet das normalerweise, dass seine Karriere auf ein unerwartetes Hindernis treffen wird. Der Fall Jörg Asmussen scheint anders zu sein. Als Mitglied des Exekutiv-Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) und damit ein Überflieger in der Finanzwelt, entschied sich Herr Asmussen im letzten Monat von Frankfurt nach Berlin zu gehen, um eine zweitrangige Position im Arbeitsministerium der neuen Regierung zu übernehmen. Als Grund gab er an, dass seine Partnerin und zwei junge Töchter dort leben und er ein aktiverer Vater sein will. Wenn Herr Asmussen Skandinavier wäre, würde kaum jemand mit der Wimper zucken. In Deutschland hingegen ist er jetzt ein Thema für abendliche Diskussionsrunden. Ost-Deutschland beispielsweise, mit seinem kommunistischen Erbe, ist in einigen Aspekten der Geschlechter-Gleichheit fortschrittlich - junge Mütter neigen dazu, schon früh die Kinderbetreuung zu nutzen um wieder schneller arbeiten zu können. Aber West-Deutschland, so stolz es auch auf viele Errungenschaften ist, bleibt in der Einstellung zur Gleichstellung der Geschlechter überraschend konservativ. Erstaunlicherweise werden immer mehr deutsche Paare konservativer, wie eine Studie des Allensbach-Instituts am Bodensee herausfand, das regelmäßig Umfragen im Auftrag der deutschen Vorwerk & Co. KG, einem Hersteller von Haushaltsgeräten durchführt. Väter wollen eine aktivere Rolle bei der Kindererziehung übernehmen, und sie machen mehr Gebrauch von Vaterschaftsurlaub nach der Geburt (neue Gesetze machen dies einfacher). Aber das ist auch gerade so viel Veränderung, wie sie ertragen können.

Die Studie stellt das Unternehmen Vorwerk auf seiner Internetseite zur Verfügung.

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