Warnung vor dem Trojaner DNS-Changer und wie getestet werden kann
Düsseldorf/Bonn, 13.01.2012 11:43 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Nach der Warnung deutscher Sicherheitsbehörden vor der Schadsoftware "DNS-Changer“ herrscht Hochbetrieb auf der Testseite. Hier nochmals die wichtigsten Informationen.
Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte „DNS-Changer-Botnetz“, dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden.
Internetnutzer in Deutschland können ihren Computer auf eine bestimmte Sicherheitslücke prüfen, so der Hinweis des Bundeskriminalamts (BKA) und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auf der Testseite können die Nutzer auch weiterhin die eigenen Einstellungen automatisch checken. Die Testseite: www.dns-ok.de.
Das Ergebnis ist entweder ein grünes Zeichen – dann muss nichts weiter unternommen werden. Bei einer roten Statusanzeige wissen die PC-User, dass sie von der Schadsoftware betroffen sind.
Laut ARAG erhielten bis Donnerstagabend 1,4 Millionen Nutzer ein grünes und knapp 8000 ein rotes Zeichen. Betroffene, die nichts unternehmen, kommen ab März nicht mehr ins Internet.
Um den Rechner gegebenenfalls von der Schadsoftware zu befreien, kann das Programm DE-Cleaner genutzt werden, das unter www.botfrei.de heruntergeladen werden kann.
Einen weiteren Beitrag finden Sie hier auf FMM-Magazin.de.
(Quelle: BSI/Eigen/ARAG)
(Foto: Oleg Rosental;pixelio.de)

Internet IT-Sicherheit Trojaner
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