Wirtschaftsausblick in den USA: Das sagen deutsche Unternehmen
Berlin, 12.12.2016 10:54 Uhr (Frank Schulz)
Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie-und Handelskammertages (DIHK) Volker Treier stellt den von der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) USA präsentierten "German American Business Outlook" vor.
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Für die Untersuchung hatte die AHK gemeinsam mit dem Delegierten der Deutschen Wirtschaft in Washington (RGIT) und den Roland Berger Strategy Consultants erneut 1.900 Hauptgeschäftsstellen deutscher Tochtergesellschaften in den USA befragt: zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage, zu ihrer Einschätzung des US-Marktes und zur Standortattraktivität der Vereinigten Staaten.
Dabei gaben 30 Prozent der Umfrageteilnehmer an, unter der neuen Regierung positive wirtschaftliche Effekte zu erwarten, während 28 Prozent der Unternehmen negative Auswirkungen befürchten. "Es gibt immer noch viele Fragezeichen bei der künftigen Wirtschaftspolitik unter Präsident Trump", sagte Treier hierzu der Nachrichtenagentur dpa.
Exportanteil in die USA ist rückläufig

Dr. Volker Treier
Der DIHK-Außenwirtschaftschef erinnerte daran, dass die USA zwar im vergangenen Jahr noch Exportpartner Nummer eins für Deutschland gewesen seien, doch zuletzt seien die Ausfuhren in die USA im dritten Quartal 2016 sogar um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Deutsche Unternehmen beschäftigten über 640.000 Mitarbeiter in den USA, so Treier. "Die Bedeutung internationaler Unternehmen für den US-Arbeitsmarkt wird keine US-Regierung bei der Frage einer offenen Volkswirtschaft ignorieren können."
Die detaillierten Ergebnisse des German American Business Outlook 2017 finden Sie hier zum Download (pdf-Datei).
(Quelle: DIHK Berlin)

Aussenwirtschaft USA
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