Deutsche Unternehmen in den USA sind hinsichtlich der zukünftigen Wirtschaftspolitik nach der Trump Wahl gespalten. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
12.12.2016 10:54 Uhr
AUSSENWIRTSCHAFT IN DEN USA

Wirtschaftsausblick in den USA: Das sagen deutsche Unternehmen

Berlin, 12.12.2016 10:54 Uhr (Frank Schulz)

Der Außen­wirt­schafts­chef des Deut­schen Indus­trie-und Handels­kam­mer­tages (DIHK) Volker Treier stellt den von der Deut­schen Auslands­han­dels­kammer (AHK) USA präsen­tierten "German American Busi­ness Outlook" vor.

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Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Für die Untersuchung hatte die AHK gemeinsam mit dem Delegierten der Deutschen Wirtschaft in Washington (RGIT) und den Roland Berger Strategy Consultants erneut 1.900 Hauptgeschäftsstellen deutscher Tochtergesellschaften in den USA befragt: zu ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage, zu ihrer Einschätzung des US-Marktes und zur Standortattraktivität der Vereinigten Staaten.

Dabei gaben 30 Prozent der Umfrageteilnehmer an, unter der neuen Regierung positive wirtschaftliche Effekte zu erwarten, während 28 Prozent der Unternehmen negative Auswirkungen befürchten. "Es gibt immer noch viele Fragezeichen bei der künftigen Wirtschaftspolitik unter Präsident Trump", sagte Treier hierzu der Nachrichtenagentur dpa.

AHK Umfrage USA deutsche Unternehmen

Exportanteil in die USA ist rückläufig

"Im Wahlkampf angekündigte Infrastrukturprojekte und Steuererleichterungen könnten kurzfristig für eine Belebung der Wirtschaft sorgen", so seine Erwartung. "Demgegenüber stehen protektionistische Aussagen zur Handelspolitik. Aussagen, die, wenn sie 1:1 so umgesetzt würden, die USA vom Weltmarkt isolieren könnten – mit negativen Folgen für deutsche Exporteure."

Der DIHK-Außenwirtschaftschef erinnerte daran, dass die USA zwar im vergangenen Jahr noch Exportpartner Nummer eins für Deutschland gewesen seien, doch zuletzt seien die Ausfuhren in die USA im dritten Quartal 2016 sogar um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Deutsche Unternehmen beschäftigten über 640.000 Mitarbeiter in den USA, so Treier. "Die Bedeutung internationaler Unternehmen für den US-Arbeitsmarkt wird keine US-Regierung bei der Frage einer offenen Volkswirtschaft ignorieren können."

Die detaillierten Ergebnisse des German American Business Outlook 2017 finden Sie hier zum Download (pdf-Datei).


(Quelle: DIHK Berlin)

 

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