Bis zum 31. Dezember 2011 kann auf einem Konto Pfändungsschutz noch ohne eines speziellen P-Konto in Anspruch genommen werden. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
09.09.2011 15:26 Uhr
P-KONTO FÜR SELBSTSTÄNDIGE

Frist zur Umwandlung eines Girokonto zum Pfändungsschutzkonto beachten

Frankfurt/Main, 09.09.2011 15:26 Uhr (Finanzredaktion)

Bis zum 31. Dezember 2011 kann auf einem Konto Pfän­dungs­schutz noch ohne eines spezi­ellen P-Konto in Anspruch genommen werden.

Wem die Pfändung droht oder bei wem bereits gepfändet wird, der sollte rechtzeitig vor Jahresende sein Bankkonto in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln lassen.

Auf dem P-Konto erhält der Kontoinhaber im Falle einer Pfändung automatisch Pfändungsschutz bis zu einem Grundfreibetrag von derzeit 1.028,89 Euro pro Monat, ohne dass er vorher zum Gericht gehen muss. Das heißt, er kann über Kontoguthaben bis zu diesem Betrag auch nach der Zustellung von Pfändungen frei verfügen, egal ob beispielsweise durch Barabhebungen oder Überweisungen. Gläubiger können nur über den Freibetrag hinausgehende Beträge pfänden. In bestimmten Fällen, beispielsweise wenn Unterhaltsverpflichtungen bestehen, kann der pfändungsgeschützte Freibetrag auch erhöht werden. Dafür ist allerdings die Vorlage entsprechender Nachweise notwendig. Alternativ kann der Kontoinhaber den monatlichen Freibetrag auch vom Gericht individuell höher festlegen lassen.

Der Bankenverband bietet hier ein Faltblatt zum Thema an.

(Quelle: Bankenverband)

 

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1 Kommentar »
 
23.05.12 00:30 Uhr
Leopold
Pfändung unterhalb Sockelbetrag trotz P-Konto
Auch ein P-Konto bietet keinen optimalen Schutz, wenn die Bank - hier Sparkasse MM-LI-MN - ihre eigenen - gesetzwidrigen - Berechnungsmethoden anwendet (Pfändung von Geldern unterhalb des eigentlich pfändungsgeschützten Sockelbetrages).
Machen aber auch andere Banken/Sparkassen so ...
Siehe dazu Bericht bei Frontal21(ZDF) vom 08.05.12 unter dem Titel
"Banken plündern Konten von klammen Kunden"
(ist dort in der Mediathek zu finden - Kurzlink dazu www.doiop.com/frontal21

Beschwerden an die Rechtsabteilung der Bank werden ignoriert, werden
einfach gar nicht beantwortet.

Da hilft nur eine Beschwerde an BaFin, Bundesjustizministerium etc. oder
eine Klage, um wieder an die einbehaltenen Gelder zu kommen.

Ein Urteil dazu, dass diese "bankeigenen" Berechnungsmethoden nicht
zulässig sind, gibt es bereits vom AG Köln (AZ 142 C 441/10).

Trotzdem machen die Banken was sie wollen !!

Das Thema wird auch hier behandelt: www.p-konto-forum.de
Dort sind Ansprechpartner für entsprechende Beschwerden von mir veröffentlicht.


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