Am Sonntag, dem 27. Oktober 2013, um 3 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
23.10.2013 19:24 Uhr
ZEITUMSTELLUNG AUF WINTERZEIT

Ende der Sommerzeit am Wochenende: Warum gibt es eigentlich die Zeit?

Braunschweig, 23.10.2013 19:24 Uhr (FS)

Eine Stunde vor oder eine Stunde zurück? Am 27. Oktober 2013 werden die Uhren von der Sommer­zeit auf die Winter­zeit zurück­ge­stellt. Die Zeit­um­stel­lung erfolgt in allen Mitglied­staaten der Euro­päi­schen Union sowie weiteren Nach­bar­staaten. Wer hat denn die Zeit über­haupt erfunden?

Eine gute Merkbrücke könnte sein: Im Sommer geht man VOR die Tür und im Winter zieht man sich eher in die Wohnung ZURÜCK.

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat eine Erklärung zur Frage, warum es die Zeit gibt: "Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert!" Das ist die Definition von John A. Wheelers, einem amerikanischen Physiker. So stellte er u.a. die Frage: "Wie kommt es zu dem, was existiert?" (How come existence?).

Zeit lässt sich messen. Aber warum es die Zeit gibt, verrät auch die beste Uhr nicht. Sie zeigt nur, dass die Zeit da ist und vergeht. Unsere Vorfahren sind mehr ihrer inneren Uhr gefolgt. Es gab keine Industralisierung und den Ausdruck - time is money -. Die Menschen sind mit der Sonne aufgestanden, vollzogen ihr Tagwerk und waren zum Einbruch der Dunkelheit wieder daheim.

Einen Wecker so zu stellen, dass er wie der Hahn auf dem Mist pünktlich bei Sonnenaufgang loslegt, ist nicht so einfach: Schließlich variiert das erste Tageslicht täglich. Doch aus der Drehung der Erde und ihrem Umlauf um die Sonne kann man den ersten und letzten Sonnenstrahl berechnen.

Wussten Sie, das die "Verbreitung der Zeit" die gesetzliche Aufgabe der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist? Die meisten Uhren im öffentlichen Raum und in der Industrie, aber auch die privaten Funkuhren erhalten die gesetzliche Zeit über den Langwellensender DCF77 der Media Broadcast GmbH. Die Zeitangaben der Rundfunk- und Fernsehstationen sowie die Uhren der Deutschen Bahn AG und des Zeitansagedienstes der Deutschen Telekom AG werden ebenso von DCF77 gesteuert wie viele Tarif-Schaltuhren in der Energieversorgung sowie der Verkehrsregelung und -überwachung. Weiterhin steuern und überwachen die Zeitsignalaussendungen industrielle Prozessabläufe.

(Quelle: Physikalisch-Technische Bundesanstalt)
(Artikelbild: berwis / pixelio.de)

 

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