Nach den Sommerferien stehen bei vielen Schülern gleich Grundwissens-Tests an. Doch wie steht es um das Wissen über Computer-Sicherheit bei den Eltern? Während sich die meisten ABC-Schützen am Computer bestens auskennen, straucheln zahlreiche Erwachsene s Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
14.09.2010 07:42 Uhr
KASPERSKY-SECURITY-ABC

Computer-Sicherheit und Internetschutz für die Generation Web 2.0

Moskau/Ingolstadt, 14.09.2010 07:42 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Nach den Sommer­fe­rien stehen bei vielen Schü­lern gleich Grund­wis­sens-Tests an. Doch wie steht es um das Wissen über Compu­ter-Sicher­heit bei den Eltern? Während sich die meisten ABC-Schützen am Computer bestens auskennen, strau­cheln zahl­reiche Erwach­sene schon beim kleinen Secu­rity-ABC.

Für Schüler gehören SchuelerVZ, Facebook, Skype und Wikipedia zum Alltag wie früher Schülerbibliothek und Telefon. Nach einer Umfrage der Initiative D21 sind Schüler die Bevölkerungsgruppe, die mit einem Online-Anteil von 97,5 Prozent fast vollständig im Internet anzutreffen sind [1]. Doch viele Eltern wissen nicht genau, was ihre Kinder im Internet tun, geschweige denn welche Gefahren dort auf sie lauern – und können ihnen deshalb nicht die nötigen Sicherheitstipps geben. Nun sind die Ferien vorbei und die Jugendlichen wieder zuhause. Zusätzlich werden ab dem 14. September mit Schulbeginn in Bayern wieder alle Schüler online sein. Kaspersky Lab gibt daher Schülern, Lehrern und Eltern zehn nützliche Tipps zum Thema IT-Sicherheit:

1. Sicherheitspakete verwenden: Virenscanner und Firewall sind Pflicht. Komplettpakete wie beispielsweise Kaspersky PURE schützen durch erweiterte Sicherheitsfunktionen rundum.

2. Software aktuell halten: Ein beliebtes Einfallstor für Hacker sind Sicherheitslücken in Programmen, etwa in Windows oder im Internet-Browser. Deshalb ist es wichtig, diese Programme regelmäßig mit dem neuesten Updates zu versorgen.

3. Sichere Passwörter verwenden: „1234abc“ ist kein sicheres Passwort, ebenso nicht der eigene Name, der der besten Freundin oder des Lieblingsessens. Sicher sind dagegen Passwörter mit mindestens acht Stellen und einem Mix aus Groß- und Kleinschreibung sowie Ziffern und Sonderzeichen. Nur ein einziges sicheres Passwort für alle Accounts ist auch eine schlechte Idee. Denn gerät das Passwort in fremde Hände, stehen alle Zugänge offen.

4. Passwörter geheim halten: Passwörter können ihren Zweck nur erfüllen, wenn sie kein anderer kennt. Deshalb niemals Passwörter weitergeben oder gemeinsam mit anderen nutzen. Im Einzelfall kann es allerdings sinnvoll sein, dass die Eltern die Passwörter ihrer Kinder kennen.

5. Keine Dateien von Fremden öffnen: Ein lustiges Video oder ein Weg, um spielend die anstehenden Prüfungen zu schaffen? Wer Links zu solchen Lockangeboten erhält, noch dazu von Fremden, der sollte die Finger davon lassen. Immer daran denken: Auch Freunde können unabsichtlich Malware-verseuchte Dateien schicken. Im Zweifelsfall schnell nachfragen, ob der Link tatsächlich vom betreffenden Absender kommt.

6. Profile in sozialen Netzwerken absichern: Egal in welchen sozialen Netzwerken Schüler aktiv sind, meist sind die Datenschutzeinstellungen eher schwach aufgesetzt. Deshalb sollte man immer prüfen und selbst manuell einstellen, welche Daten Freunde sehen dürfen und was sogar Fremde über einen erfahren können.

7. Auf Postings achten: Postings in sozialen Netzwerken sind nur bedingt privat, denn die Daten werden von den Betreibern gespeichert. Deshalb ist es nicht nur wichtig, bei Kommentaren auf seine Wortwahl zu achten; auch Bilder oder Videos landen schnell für eine Ewigkeit im Netz und verfolgen einen dann ein Leben lang.

8. Auf illegale Kopien von Musik, Videos und Software verzichten: Auch wenn man als Schüler oft knapp bei Kasse ist, nur weil man Musik, Videos oder Software technisch einfach kopieren kann, ist das noch lange kein Freibrief für Raubkopierer.

9. Sicherungskopien von wichtigen Dateien machen: Man muss nicht erst wichtige Daten verlieren, um seine Lektion zu lernen. Deshalb gilt: Mindestens eine Sicherungskopie von allen wichtigen Daten ist Pflicht.

10. „Glaube nicht alles was im Internet steht“: Das Internet ist ein wunderbarer Ort für alle Wissbegierigen, aber auch für Blender, Lügner und Schwätzer. Deshalb gilt: Nicht alles was im Internet auf irgendeiner Webseite steht, entspricht auch der Wahrheit.

Kaspersky Lab hat Eltern und Schülern das kleine ABC zum Thema IT-Sicherheit zusammengestellt – von A wie Antivirus-Scanner bis Z wie Zero-Day-Attacke. Das Security-ABC von Kaspersky Lab kann hier abgerufen werden.

Hintergrund
Kaspersky Lab ist Europas größtes Unternehmen für Antivirus-Technologie und reagiert im weltweiten Vergleich von Antivirus-Herstellern meist am schnellsten auf IT-Sicherheitsbedrohungen wie Viren, Spyware, Crimeware, Hacker, Phishing-Attacken und Spam. Das Unternehmen gehört zu den weltweit vier erfolgreichsten Herstellern von Sicherheits-Lösungen für den Endpoint (IDC 2008). Die Produkte von Kaspersky Lab haben sich sowohl bei Endkunden als auch bei KMUs, Großunternehmen und im mobilen Umfeld durch ihre erstklassigen Erkennungsraten und kurzen Reaktionszeiten einen Namen gemacht. Neben den Stand-Alone-Lösungen des Security-Experten ist Kaspersky-Technologie Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen führender IT-Sicherheitsunternehmen.

1] Quelle: http://www.initiatived21.de/presseinformationen/nonliner-atlas-2010-72-prozent-der-deutschen-sind-online

(Quelle: Unternehmensangaben)
(Foto: Rainer Sturm)

 

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