Bei vergleichsweise geringen monatlichen Beiträgen eine hohe Auszahlsumme - das sind die Eckdaten der Risikolebensversicherung. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
27.01.2012 17:35 Uhr
RISIKOLEBENSVERSICHERUNG

Details und Unterschiede zur Risikolebensversicherung

Köln, 27.01.2012 17:35 Uhr (Finanzredaktion)

Bei vergleichs­weise geringen monat­li­chen Beiträgen eine hohe Auszahl­sum­me - das sind die Eckdaten der Risi­ko­le­bens­ver­si­che­rung.

Ein Beispiel verdeutlicht es. Eine Auszahlungssumme von 100.000 Euro kann bei einer Laufzeit von 20 Jahren schon mit einem Jahresbeitrag von weniger als 130 Euro erzielt werden.

Die Versicherungen können entsprechend kalkulieren, weil die Risikolebensversicherung eben nicht dazu dient, Kapital zu bilden. Se verfolgt einzig und allein den Zweck, die Folgen eines plötzlichen Todesfalls zumindest finanziell abzusichern.

Wer beispielsweise ganz alleine für das Einkommen der Familie sorgt, sollte unbedingt das Risiko seines frühen Ablebens – etwa durch einen plötzlichen Unfall oder auch krankheitsbedingt – absichern. Denn zustehende Witwen- und Waisenrenten reichen bei weitem nicht aus, um das frühere Einkommensniveau zu erreichen.

Stets geht dem Vertragsabschluss eine Gesundheitsprüfung voraus. Hierbei sind korrekte Angaben des Versicherungsnehmers unabdingbar. Falsche Angaben, und dazu zählen auch schon kleine Schummeleien, können die Versicherung dazu veranlassen, den Vertrag anzufechten, was gleichbedeutend mit dem Verlust des Versicherungsschutzes ist.

Neben niedrigen Beiträgen springt die Risikolebensversicherung im Todesfall schnell ein und kann je nach Konditionen unterschiedlich nützlich sein. Im kleinen Rahmen reichen Gelder aus so einer Versicherung, um etwa die folgende Beerdigung zu bezahlen, ohne auf Ersparnisse zurückgreifen zu müssen. Wer in Form der abgeschlossenen Summe hingegen an seine Kinder denkt und deren Ausbildung absichern will, liegt mit einer größeren Summe richtig.

Eine größere Summe – Experten raten, dazu, mindestens das Dreifache eines Jahresbruttogehalts anzusetzen. Wer ein paar Euro mehr zur Verfügung hat, sollte ruhig etwas höher ansetzen, bis zum fünffachen Jahresbrutto. Eben weil eine Risikolebensversicherung nicht zur Kapitalbildung dient, sind die Prämien äußerst günstig. Welche Assekuranz nun die günstigste ist, bei gleich langer Laufzeit und gleich hoher Deckungssumme, darüber geben eine Vielzahl an Vergleichsrechnern im Internet Auskunft.

 

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