Gold kaufen | Große Preisschwankungen müssen einkalkuliert werden
Frankfurt/Main, 19.02.2016 18:23 Uhr (Finanzredaktion)
Wenn nichts mehr geht dann lieber Gold kaufen. Das Edelmetall gilt als Inflationsschutz und eiserne Reserve nicht nur für Staatshaushalte. Anleger können durchaus von Krisen profitieren.
Seit Jahresanfang ist der Goldpreis gestiegen, und viele Anleger fragen sich, ob es weiter nach oben gehen wird. Der Blick auf die langfristige Entwicklung zeigt: Den Höchstwert erreichte der Goldpreis im Jahre 2012 mit im Jahresdurchschnitt knapp 1.300 Euro für eine Unze Feingold. In den Jahren danach ging es erst mal wieder bergab. 2015 war Gold im Jahresdurchschnitt aber immer noch rund dreimal so teuer wie zehn Jahre zuvor (siehe Grafik).
Gold gilt zwar als krisenfestes Investment, weil es von vielen Anlegern als Inflationsschutz angesehen wird. Doch zugleich unterliegt Gold großen Preisschwankungen, wie nicht zuletzt die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre gezeigt hat. Eine Prognose über die weitere Entwicklung bleibt schwierig: Unsicherheiten in der Weltwirtschaft und politische Krisen treiben den Goldpreis aber erfahrungsgemäß nach oben.
Anleger sollten generell bedenken, dass Gold keine regelmäßigen Erträge bringt, eine Rendite also nur aus dem steigenden Goldpreis erzielt werden kann. Nach Rat vieler Experten sollte der Goldanteil an einem ausgewogenen Depot in der Regel 5 bis maximal 10 Prozent nicht übersteigen.
(Quelltext: Bankenverband)
(Artikelfoto: Börse Frankfurt Xetra)

Finanzen Edelmetalle
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