Deutsche Börse: Goldbestand der Inhaberschuldverschreibung Xetra-Gold verdoppelt
FrankfurtRheinMain, 02.01.2017 13:16 Uhr (Finanzredaktion)
Im Jahresverlauf 2016 hat sich der Goldbestand bei der Emittentin Deutsche Börse Commodities nahezu verdoppelt und Ende Dezember mit 117,6 Tonnen ein neues Allzeit-Hoch erzielt. Anfang Januar 2016 lag dieser Wert noch bei 59,2 Tonnen.
Der Bestand erhöht sich immer dann, wenn Anleger Xetra-Gold-Anteile über die Börse kaufen. Für jeden Anteilschein wird im Zentraltresor für deutsche Wertpapiere in Frankfurt genau ein Gramm Gold hinterlegt.
"Der starke Anstieg seit Jahresbeginn 2016 ist insbesondere auf institutionelle Investoren zurückzuführen. Das Brexit-Votum und die US-Präsidentschaftswahlen haben Anleger verunsichert und zu steigender Nachfrage bei Gold geführt, genauso wie die Niedrigzins-Politik der EZB“, sagte Michael König, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold.
Von allen über den Börsenplatz Xetra gehandelten Exchange Traded Commodities (ETC) ist Xetra-Gold das mit Abstand umsatzstärkste Wertpapier. Im Gesamtjahr 2016 lag der Orderbuchumsatz bei rund 2,7 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen von Xetra-Gold beläuft sich aktuell auf rund 4,2 Milliarden Euro.
Xetra-Gold-Anleger haben Anspruch auf die Auslieferung des verbrieften physischen Goldes. Seit der Einführung von Xetra-Gold im Jahr 2007 haben Anleger davon mehr als 900 Mal Gebrauch gemacht. Dabei wurden insgesamt 4,6 Tonnen Gold ausgeliefert.
Im September 2015 hatte der Bundesfinanzhof bekannt gegeben, dass Gewinne aus der Veräußerung oder Einlösung von Xetra-Gold nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr nicht unter die Abgeltungssteuer fallen. Somit sind der Erwerb und die Einlösung oder der Verkauf steuerlich wie ein unmittelbarer Erwerb und unmittelbarer Verkauf physischen Goldes zu beurteilen - also beispielsweise wie Gold-Barren oder - Münzen.
(Quelle: Deutsche Börse Commodities GmbH)
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