Im Business Confidence Survey 2015 wurden deutsche Unternehmen zum Thema Wirtschaft in China befragt. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
13.07.2015 10:42 Uhr
AUSSENWIRTSCHAFT IN CHINA

AHK China | Geschäftsklima Umfrage zeigt geringeres Wachstum

Berlin/Beijing, 13.07.2015 10:42 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Die chine­si­sche Wirt­schaft befindet sich weiterhin im Über­gang zu einem gemä­ßig­teren Wachs­tums­ni­veau. Wie die jüngste Geschäfts­klima-Umfrage der Deut­schen Auslands­han­dels­kammer (AHK) Greater China zeigt, passen die vor Ort aktiven deut­schen Unter­nehmen ihre Erwar­tungen an diese Entwick­lung an.

Die 439 Umfrageteilnehmer erwarten zwar, dass ihre Geschäfte im Reich der Mitte künftig langsamer wachsen werden, schätzen dabei aber die Entwicklung ihrer jeweiligen Industrie positiver ein als die der chinesischen Konjunktur insgesamt.

Der Erhebung zufolge verzeichnet die Mehrheit der Unternehmen weiterhin gesunde Zuwächse bei Umsatz und Gewinn; mehr als 50 Prozent gehen davon aus, ihre Geschäftsziele im Jahr 2015 zu erreichen.

An ihren bestehenden Standorten haben die Betriebe etwas weniger investiert als im Vorjahr, der Anteil der Unternehmen, die neue Standorte in China in den Blick nehmen, blieb allerdings stabil. Als positiv für das Investitionsklima werden neben dem Wachstum auch die angekündigten Wirtschaftsreformen gewertet – allerdings lässt die positive Erwartungshaltung des Vorjahres wegen der geringen Fortschritte hier mittlerweile nach.

AHK China Export und Import Statistik

Schwerpunkte deutscher Investitionen sind moderne Produktionsanlagen sowie Forschung & Entwicklung, insbesondere im Automobil-, Maschinen- oder Chemiesektor. In Branchen mit niedrigen Löhnen und geringem Qualifikationsniveau sind deutsche Betriebe vergleichsweise weniger stark vertreten.

Als größte Herausforderung nannten die Umfrageteilnehmer die Suche nach qualifiziertem Personal: 82,4 Prozent bewerten diesen Punkt als problematisch – das sind 8,3 Prozentpunkte mehr als 2014. Außerdem machen den Unternehmen steigende Lohnkosten und die Bindung von qualifizierten Arbeitskräften zu schaffen. Korruption ist erstmals nicht mehr unter den zehn größten Herausforderungen vertreten.

(Quelle: DIHK Berlin)

 

Weiterführender Link: Bericht auf der Website der AHK Greater China


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