Steuerfahndung nutzt neues Softwaretool - Hintergrund
Freiburg, 30.04.2008 11:24 Uhr (redaktion)
Die Steuerfahndung setzt laut Berichten des Wirtschaftsmagazins „Capital“ ein neues brisantes Softwaretool ein. Die Luft für Steuersünder wird dünner.
Das Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Münster hat in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der Volks- und Raiffeisenbanken ein brisantes Softwaretool entwickelt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin „Capital“ in seiner neuesten Ausgabe 08/2008 und beruft sich dabei auf behördeninterne Kreise.
Mit der Software sollen die Steuerfahnder strafrechtlich relevante Umsatzdaten elektronisch bei den Kreditinstituten aufrufen können. Laut „Capital“ können die Auskünfte rückwirkend ab dem 01.01.2002 angefordert werden. Die Abfrage sei jedoch nur mit einem richterlichen Beschluss möglich.
Die Tendenz der letzten Jahre hat gezeigt: Der Fiskus baut seine Kontrollmöglichkeiten im Kampf gegen Steuersünder stetig aus. Das automatisierte Kontenabrufverfahren, die Meldepflichten der Banken an das Bundeszentralamt für Steuern (§45d EStG) und die Einführung des bundeseinheitlichen Identifikationsmerkmals zählen zu den Beispielen des neuen Datennetzes.
Nicht zuletzt durch die Liechtensteinaffäre geriet der Gesetzgeber unter Druck. Ehrliche Steuerzahler fühlen sich durch Vollzugsdefizite immer stärker benachteiligt und fordern zum Nachbessern auf.
(Haufe Finanzdienstleister)

Kontoabfrage Steuerfahndung
Das Problem ist,das es in Wirklichkeit
kein Bankgeheimnis gibt,trotz der
Beteuerungen der Politiker.
Hätten wir ein gerechteres Steuersystem,hätten
wir auch weniger Steuerhinterzieher.Der
Vorschlag des Friedrich März, die
Steuererklärung auf eine DIN-A4 Seite zu machen mit der Staffelung, 35-25-15 %
Steuerabzug, wäre in die richtige Richtigung
gegangen,leider war die CDU mit Herrn
Schäuble nicht dazu zu bewegen.
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