Aachener Start-Up SILEXICA erhält 8 Mio US-Dollar Wachstumsfinanzierung
Aachen/Düsseldorf, 02.12.2016 11:00 Uhr (Wirtschaftsredaktion)
Mit einer Serie-A-Finanzierung in Höhe von 8 Mio. US-Dollar hat die SILEXICA Software Solutions GmbH, ein Spin-Off der RWTH Aachen, die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Aachener Start-Up revolutioniert parallele Programmierung für Multicore-Plattformen Software.
In der neuen Finanzierungsrunde sind zwei weitere Investoren eingestiegen: der US-amerikanische Kapitalgeber Merus Capital als Leadinvestor und Paua Ventures aus Berlin. Mitgetragen wird die Finanzierung vom Seed Fonds Aachen II und der DSA Invest, die bereits seit 2015 an dem Unternehmen beteiligt sind. Mit dem frischen Kapital möchte SILEXICA seine technischen Kapazitäten erweitern und seine internationale Präsenz erhöhen. Aus diesem Grund wird das Hauptquartier der Gesellschaft von Köln in das globale Zentrum der Chip- und Embedded Systems-Industrie, das Silicon Valley, verlagert. „Seit der Gründung vor zwei Jahren hat SILEXICA sich rasant entwickelt und mit seiner SLX Tool Suite rasch international Erfolge erzielt. Wir freuen uns, das innovative Unternehmen weiter zu begleiten und es bei der Erschließung neuer Märkte zu unterstützen“, so Markus Krückemeier, Geschäftsführer der Managementgesellschaft des Seed Fonds II Aachen.
SILEXICA automatisierte Programmierwerkzeuge beschleunigen Entwicklungen
SILEXICA ist 2014 als Spin-Off aus dem Institute for Communication Technologies and Embedded Systems (ICE) der RWTH Aachen hervorgegangen. Das Unternehmen bietet mit der SLX Tool Suite erstmals automatisierte Programmierwerkzeuge für Multicore-Plattformen. Der global tätige Software-Anbieter ist direkt in Deutschland und in den USA aktiv und vertreibt über Distributoren in Japan, Südkorea und China. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche sowie der Automobil- und Elektronikindustrie. Embedded Systems werden für verschiedenste Hardware-Produkte wie beispielsweise Multimedia TVs, Tablets, Smartphones, Bordcomputer und Steuergeräte im Auto oder Flugzeug benötigt.
Für die Weiterentwicklung dieser technischen Systeme bedarf es entsprechender Software und Programmierwerkzeuge. Die so genannte „parallele Programmierung“ für Multicore-Plattformen ist hochkomplex und war bis zur Einführung der automatisierten Lösung von SILEXICA nur manuell zu bewerkstelligen. So konnte die Software-Entwicklung lange Zeit nicht mit den rasanten Entwicklungen der Industrie mithalten. Mit dem neuartigen Tool kann die wachsende Produktivitätslücke zwischen Hardware-Architekturen und Software-Entwicklung geschlossen werden.

Markus Krückemeier
(Quelle: VOCATO / FM Fonds-Management Aachen)

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