Hamburg, München und Bremen schneiden im Wettbewerb um die klügsten Köpfe besonders gut ab, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
06.09.2010 11:23 Uhr
ARBEITSMARKT UND FACHPERSONAL

Arbeitsmarktstudie: Hamburg und München ziehen Hochqualifizierte an

Nürnberg, 06.09.2010 11:23 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Hamburg, München und Bremen schneiden im Wett­be­werb um die klügsten Köpfe beson­ders gut ab, zeigt eine Studie des Insti­tuts für Arbeits­markt-und Berufs­for­schung (IAB).

Die IAB-Arbeitsmarktforscherinnen Tanja Buch, Silke Hamann und Annekatrin Niebuhr analysieren darin neben reinen Wohnortverlagerungen auch die Wanderungsströme mit gleichzeitigem Wohnort- und Arbeitsortwechsel in den Jahren 2000 bis 2007.

Fast 40 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern, geht aus der Studie hervor. Insbesondere die großen Metropolen fungieren als Arbeitsmarktzentren. Bei den Wohnortwechseln, die auch mit dem Wechsel des Arbeitsplatzes verbunden sind, verzeichnen Hamburg, München und Bremen gerade bei Hochqualifizierten Gewinne. Stuttgart und Frankfurt erreichen zwar bei den mittelqualifizierten und geringqualifizierten Beschäftigten Zuwächse, bei den Akademikern kommt es jedoch zu leichten Wanderungsverlusten. Dortmund, Essen, Dresden und Leipzig weisen bei den Arbeitskräften aller Qualifikationen Verluste auf.

Betrachtet man dagegen nur die Wohnortwechsel, wird deutlich: In den vergangen Jahren führten Suburbanisierungsprozesse zu einer starken Abwanderung von Einwohnern ins Umland. Unter den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern ist beispielsweise München die einzige Stadt, in der die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Einwohner nicht zurückging. „Allerdings weisen einige aktuelle Ergebnisse auf eine abnehmende Intensität dieser Stadt-Umland-Wanderungen hin“, so die IAB-Forscherinnen Buch, Hamann und Niebuhr.

Die Ergebnisse stehen als pdf-Datei zur Verfügung.

(Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB))
(Foto: Hofschlaeger;PIXELIO)

 

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