Umfrage von \\\\\\\\\\\\\\\'Börse Online EXTRA\\\\\\\\\\\\\\\' unter rund 100 Honorarberatern / Unübersichtliche Kostenstrukturen / Verwirrende Vielfalt im Berufsspektrum / Lediglich vier Banken bieten Honorarberatung auch für Normalkunden. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
15.10.2010 08:21 Uhr
FINANZEN

Branchenanalyse: Markt für Honorarberatung mangelt es an Transparenz

Düsseldorf, 15.10.2010 08:21 Uhr (news aktuell /dpa)

Umfrage von Börse Online EXTRA unter rund 100 Hono­r­ar­be­ra­tern. Ledig­lich vier Banken bieten Hono­r­ar­be­ra­tung auch für Normal­kunden an.

Honorarberatung, also die Finanz- und Vermögensberatung gegen eine feste Gebühr, fristet nach wie vor ein Nischendasein. Das Ziel, gegenüber dem System der Verkaufsprovision für mehr Transparenz zu sorgen, ist bislang nicht erreicht - der Markt präsentiert sich weitestgehend heterogen und unübersichtlich. Das geht aus einer Umfrage von Börse Online EXTRA (Ausgabe 2/2010), dem Sonderheft des Anlegermagazins Börse Online, unter rund 100 Honorarberatern hervor.

Eine große Spannbreite offenbart sich bei den Gebühren. So schwanken die Stundensätze der befragten Berater zwischen 76 und 290 Euro. Bei den Pauschalen für laufende Betreuung gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede. Ein Teil der Berater berechnet diese nach der Höhe des betreuten Vermögens und verlangt zwischen 0,7 und 2,5 Prozent pro Jahr. Andere Anbieter erheben dagegen eine Erfolgsbeteiligung von bis zu zehn Prozent des erwirtschafteten Gewinns und setzen dafür die Pauschale niedriger an. Darüber hinaus gibt es Honorarberater, die keine pauschale Betreuung anbieten, da sie aufgrund ihrer Zulassung oft nur zu bestimmten Investments beraten dürfen.

Unter den Banken bieten bislang lediglich vier Institute Honorarberatung auch für Kunden mit einem kleinen oder mittleren Vermögen an. Neben der Quirin Bank, die diesen Beratungsansatz ausschließlich verfolgt, erteilen Cortal Consors und Comdirect ihren Kunden Rat gegen Entgelt. Bei der Volksbank Ganderkesee-Hude aus Niedersachsen ist die Honorarberatung auf Investmentfonds beschränkt. Im gehobenen Privatkundengeschäft und bei Vermögensverwaltern ist Honorarberatung dagegen längst üblich. Hier müssen Kunden allerdings mindestens 250.000 Euro frei verfügbares Vermögen mitbringen.

Abgesehen von den unübersichtlichen Kostenstrukturen zeigte die Umfrage von 'Börse Online EXTRA' auch ein breites Berufsspektrum bei den Beratern. Neben der klassischen Bankausbildung können viele Anbieter den internationalen Abschluss des Certified Financial Planners (CFP) oder des Finanzfachwirts vorweisen. Darüber hinaus finden sich unter den Beratern auch Sachverständige für Kapitalanlagen.

(Quelle: Börse Online)
(Foto: Kirchhoff;PIXELIO)

 

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