Die aktuelle Europäische Schuldenkrise habe laut Bündnis 90/Die Grünen gezeigt, dass die Gefahr einer Staats-Überschuldung bis hin zur faktischen Insolvenz nicht nur in hoch verschuldeten Entwicklungsländern besteht. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
19.12.2011 16:39 Uhr
STAATENINSOLVENZVERFAHREN ERMÖGLICHEN

Bündnis 90/Die Grünen wollen geordnete Staateninsolvenzen ermöglichen

Berlin, 19.12.2011 16:39 Uhr (EU Redaktionsteam)

Die aktu­elle Euro­päi­sche Schul­den­krise habe laut Bündnis 90/Die Grünen gezeigt, dass die Gefahr einer Staats-Über­schul­dung bis hin zur fakti­schen Insol­venz nicht nur in hoch verschul­deten Entwick­lungs­län­dern besteht.

Konkret fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bundesregierung auf, sich für die Einführung eines Staateninsolvenzverfahrens einzusetzen.

Im Rahmen des europäischen Rettungsschirms ESM solle eine "verbindlicher, unparteiischer und umfassender Insolvenzmechanismus für die Eurozone“ etabliert werden. Bei der geordneten Bewältigung staatlicher Solvenzkrisen müsse künftig die Beteiligung der privaten Gläubiger sichergestellt werden, „um eine einseitige Kosten-Verlagerung auf den öffentlichen Sektor zu verhindern“.

Wie die Fraktion in einem Antrag an die Bundesregierung schreibt, hat die weltweite Wirtschaftskrise die globale Verschuldungssituation weiter verschärft. Daher werde die Reform der internationalen Prozesse zur Bewältigung staatlicher Schuldenprobleme immer dringlicher. "Die aktuelle Europäische Schuldenkrise hat zudem deutlich gemacht, dass die Gefahr einer Staats-Überschuldung bis hin zur faktischen Insolvenz nicht nur hoch verschuldete Entwicklungsländern besteht“, schreibt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

(Quelle: Deutscher Bundestag)

 

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