Eine neue App zählt und misst Holz für den Verkauf. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
16.07.2013 11:16 Uhr
FORSCHUNG UND WIRTSCHAFT

Innovationen: Smartphone-App bietet Einsparpotential für die Holzwirtschaft

Göttingen, 16.07.2013 11:16 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Womit sich die Forschung beschäf­tigt, zeigt manchmal über­ra­schende Entwick­lungen. Eine App berechnet Holz­pol­tern (Holz­sta­pel) und weckt enorme Neugierde damit - welt­weit.

Jungunternehmer die an der HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen - studieren, haben das Unternehmen FOVEA gegründet.

Wer bisher den Preis eines Holzpolters wissen wollte, musste in der Regel die Stämme einzeln zählen, Volumen messen und rechnen. Und das kostet Zeit – mindestens zwanzig Minuten. Die App braucht für die Zahl der Stämme, die Raummeter und Festmeter eines durchschnittlichen Polters etwa zwei Minuten.

Das Holz wird in mehreren Schritten fotooptisch vermessen, auf dem Display erscheint ein Panoramafoto und schließlich erscheinen die Zahl der Stämme nach Stärkeklassen aufgeschlüsselt sowie die Daten für Fest- und Raummeter, aus denen dann der Preis errechnet werden kann. Neben dem Vorteil der Zeitersparnis kann die App auch – flächendeckend eingesetzt – zu einer Vereinfachung und Vereinheitlichung der Holzlogistik dienen. Abgerechnet wird die App nach vermessenem Volumen oder gezählten Stämmen und somit pro Festmeter oder Stück.

Die Idee für die App und die Firmengründung hatte Manfred Ide. Ide ist Fachinformatiker und Förster. Seine Mitstreiter für das Unternehmen hat er mit Unterstützung der HAWK-Gründerinitiative an den entsprechenden Fakultäten der Hochschule ausfindig gemacht. Während Ide selbst an der Göttinger Fakultät Ressourcenmanagement Forstwirtschaft studiert hat, wurde ihm Herbon an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik von Prof. Stock empfohlen.

Für Design, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit machte Ide als dritte im Bunde Nadine Weiberg an der Hildesheimer Fakultät Gestaltung ausfindig.

Die App ist von Oktober 2013 an für Kunden ab 30.000 Festmeter (FM) erhältlich. Anfang 2014 wird die App auch für Kleinstkunden zur Verfügung stehen.

Webseite des Unternehmens: http://www.fovea.eu/

(Quelle: HAWK Hochschule)

 

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