Konzernergebnis nach IFRS zwar mit 1,4 Milliarden Euro plus, jedoch sind Ausschüttungen auf gewinnabhängige Eigenkapitalinstrumente aufgrund des Jahresfehlbetrages im Einzelabschluss der Commerzbank AG nicht möglich. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
29.03.2011 11:23 Uhr
GESCHÄFTSZAHLEN DER COMMERZBANK

Keine Ausschüttung bei Mittelstandsbank Commerzbank wegen Jahresfehlbetrag

Frankfurt/Main, 29.03.2011 11:23 Uhr (Finanzredaktion)

Konzer­n­er­gebnis nach IFRS zwar mit 1,4 Milli­arden Euro plus, jedoch sind Ausschüt­tungen auf gewin­n­ab­hän­gige Eigen­ka­pi­ta­l­in­stru­mente aufgrund des Jahres­fehl­be­trages im Einzel­ab­schluss der Commerz­bank AG nicht möglich.

In dem nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) zu erstellenden Einzelabschluss der Commerzbank AG fiel im Geschäftsjahr 2010 ein Jahresfehlbetrag von 1,2 Milliarden Euro an. Wesentliche Ursache dafür war eine Abschreibung auf den Buchwert der Eurohypo im HGB-Abschluss der Commerzbank AG in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

Vor diesem Hintergrund wurde die monetäre Vergütung der Commerzbank-Vorstände für 2010 - wie bereits für 2008 und 2009 - auf je 500.000 Euro begrenzt. Eine variable Vergütung wurde nicht gezahlt. Die monetäre Gesamtvergütung der Mitglieder des Commerzbank-Vorstands hat sich im Vorjahresvergleich um rund 360.000 Euro auf knapp 4,6 Millionen Euro erhöht. Wesentlicher Grund ist die Erweiterung des Vorstands zum 1. Juni 2009. Im Rahmen ihres 2010 bankweit eingeführten neuen Vergütungssystems hat die Commerzbank zudem den Anteil der kurzfristigen variablen Vergütung deutlich reduziert.

Gut: Mit einem Konzernergebnis nach IFRS in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ist sie ein Jahr früher als geplant in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das entspricht einer Steigerung von 6,0 Milliarden Euro gegenüber 2009. „Wir haben in allen vier Quartalen ein positives Ergebnis erzielt und unsere Risiken weiter reduziert. Mit unserer Strategie "Roadmap 2012" kommen wir weiter gut voran. Auch die Integration der Dresdner Bank haben wir in weiten Teilen abgeschlossen“, so Martin Blessing, Vorsitzender des Vorstands im heute vorgelegten Geschäftsbericht 2010.

Die Mittelstandsbank hat mit 1,6 Milliarden Euro das beste operative Ergebnis seit ihrer Gründung erzielt und konnte ihre führende Position weiter verbessern. In Zukunft will sie insbesondere bei kleineren Unternehmen ihren Marktanteil ausbauen.

Trend
Im laufenden Geschäftsjahr 2011 sollen in allen Bereichen operativ sichtbare Ergebnisfortschritte erzielt werden. Trotz weiterhin schwieriger Märkte in einigen Ländern der Eurozone strebt die Commerzbank für 2011 ein Operatives Ergebnis gemäß IFRS an, das signifikant über dem des Jahres 2010 liegt. 2012 soll das Operative Ergebnis im Konzern bei weiterhin stabilen Marktbedingungen und vor Regulierungseffekten bei mehr als vier Milliarden Euro liegen.

(Quelle: Commerzbank AG)

 

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