FMM-Magazin Mittelstand News zu Unternehmen und Business Affairs
Düsseldorf, 03.04.2014 12:01 Uhr (Frank Schulz)
Jährlich werden 40 Milliarden Euro an Geldern aus Lebensversicherungen ausbezahlt. Wie wird das Geld verwendet? UND: Wird Basel-III bald der Killer für Kredite an den Mittelstand? UND: Nur 5 Prozent der Chinesen besitzen ein Auto. Rosige Aussichten auch für deutsche Autobauer.
Herausgeber seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Projekte in der Finanz-/Medienindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group. Editor von über 8.000 Fachartikeln zum Thema Finanzwissen, Nachhaltigkeit, Innovation und Wirtschaft.
40 Milliarden Euro werden im Durchschnitt jedes Jahr an fälligen Beträgen für auslaufende Lebensversicherungen ausbezahlt. Eine gewaltige Summe. Wofür verwenden die Empfänger das Geld? Dazu befragte die GfK-Marktforschung rund 1.000 Bundesbürger.
Das Zuhause liegt somit insgesamt weit vorne in der Hitliste der Wünsche, wofür Lebensversicherungs-Kunden im Alter das Geld aus der Lebensversicherung verwenden wollen.
(Quelle: Gothaer Versicherung).
Kann mit Excel-Tabellen ein Unternehmen anstatt mit einer aufwendigen ERP-Systemlösung gesteuert werden?
Das Unternehmen meineTabelle GmbH & Co. KG sagt ja und sieht in ihrer Visual-Basic-for-Applications-Lösung (VBA) programmierten Software eine Alternative für KMU. Die Einsatzmöglichkeiten von Excel sind laut meineTabelle Geschäftsführer Lutz Mättig nahezu unbegrenzt. Die individuell programmierten Lösungen werden in Vertrieb, Verwaltung und Ingenieurwesen eingesetzt. Zunehmend gefragt ist die Visualisierung komplexer Daten. Dadurch werden Probleme früher erkannt und Entscheidungen schneller getroffen. Ganz gleich ob als Auswertungs-Tool für Warenwirtschafts-Daten oder zur Vertriebs- und Prozess-Steuerung.
http://meine-tabelle.de/
Wird Basel-III bald der Killer für Kredite an den Mittelstand?
Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) sieht - noch - keine Kreditklemme im Mittelstand. Basel III gibt vor, dass die Banken ein Eigenkapital von mindestens 8 Prozent ihrer vergebenen Kredite vorhalten müssen, und zudem für den Krisenfall noch einen Risikopuffer. Das Eigenkapital muss auch höheren qualitativen Anforderungen genügen. Insgesamt steigt die geforderte Kapitalquote damit bis 2018 Schritt für Schritt auf 13 Prozent der Bilanzsumme.
ABER: Die EU hat für Kredite an Firmen mit höchstens 50 Millionen Euro Umsatz einen sogenannten Abdiskontierungsfaktor eingeführt, sodass die Banken diese Kredite mit maximal 8 Prozent Eigenkapital unterlegen müssen, und nicht mit – einschließlich Risikopuffer – 13 Prozent. Allerdings gab es auch unter den alten Basel-II-Regeln schon Ermäßigungen für Kredite an den Mittelstand. Die Bedingungen haben sich jedoch verschlechtert. Die typischen deutschen Industriebetriebe haben zudem meist einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro – die Sonderregelung gilt für sie also gar nicht. (Quelle: IW Köln).
Gute Aussichten für Autobauer in China
Nur etwa 5 Prozent der 1,3 Milliarden Chinesen besitzen derzeit ein eigenes Auto – in Europa sind es hingegen 60 Prozent. Zwischen 2008 und 2010 haben sich die Neuzulassungen in China verdoppelt, seitdem verzeichnet der Markt ein etwas langsameres, aber stetiges Wachstum. In 2013 sind die neu registrierten Fahrzeuge um 16 Prozent auf über 17,5 Millionen PKW gestiegen, für 2014 prognostiziert der Warenkreditversicherer Euler Hermes bis zu 19 Millionen Neuzulassungen. 95 Prozent der Fahrzeuge, auch die der westlichen Autobauer, werden in China hergestellt. In der Regel geschieht dies über Joint Ventures mit einheimischen Staatsunternehmen, die meist je zur Hälfte beteiligt sind. (Quelle: Euler Hermes)
Verbraucherschutz im Internet. Verwendung von Cookies nur noch bei ausdrücklicher Einwilligung der Nutzer?
Das geht alle Betreiber einer Internetseite an. Muss der Betreiber einer Webseite ab sofort die Nutzer über die Verwendung von Cookies informieren und gleich beim Aufrufen der Webseite deren ausdrückliches Einverständnis einholen? Die IT-Recht Kanzlei München stellt klar: Die EU-Vorgabe wurde noch nicht in nationales, also deutsches Recht übernommen. "Die pragmatischste Lösung wäre die knappe, aber deutliche Information über die Verwendung von Cookies am oberen oder unteren Rand der Webseite zusammen mit dem Hinweis für die Nutzer, dass sie sich durch das Weitersurfen auf der Webseite mit der Verwendung der Cookies einverstanden erklären. Alternativ hierzu kann der Betreiber einer Webseite auch vorsehen, dass die Nutzer zur Einwilligung auf einen Button klicken müssen, und erst danach weitersurfen können."
Mehr auf: http://www.it-recht-kanzlei.de

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