Am 27. Oktober 2013 soll der neue Großflughafen Berlin Brandenburg eröffnet werden. Der erwartete Fluglärm sorgt bereits jetzt dafür, dass die Verkaufspreise von Immobilien im Umfeld des Flughafens deutlich sinken. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
12.09.2012 13:00 Uhr
GROßFLUGHAFEN BERLIN BRANDENBURG

Großflughafen Berlin Brandenburg lässt Immobilienpreise purzeln

Berlin, 12.09.2012 13:00 Uhr (Regionalredaktion)

Das Deut­sche Institut für Wirt­schafts­for­schung (DIW) hat in einer Studie ermit­telt, welche Auswir­kungen die neuen Flug­routen im Berliner Süden auf die Immo­bi­li­en­preise haben.

Das DIW hat über 6000 Immobilienanzeigen bei Immobilienscout24, Immonet und Immowelt ausgewertet, die zeitnah zu den Ankündigungen der Flugrouten erschienen sind.

"Auf die neuen Flugkorridore vom Juli 2011 haben die Immobilienpreise bereits deutlich reagiert. Am stärksten ist der Preisverfall im Süden Berlins, insbesondere in Köpenick und Schönefeld sowie im Süden Neuköllns“, sagt Konstantin Kholodilin, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DIW Berlin und Autor der Studie.

Details
Eine durchschnittliche Etagenwohnung (3. bis 5. Stock, Baujahr zwischen 1998 und 2004, ca. 72 Quadratmeter Wohnfläche, mit Balkon oder Terrasse, in neuwertigem Zustand), die im Juli 2011 erstmals 4,5 Kilometer oder weniger von einem Flugkorridor entfernt liegt, kostet aufgrund des voraussichtlichen Fluglärms innerhalb der ersten 4,5 Kilometer Entfernung zum Korridor 8,8 Prozent weniger für jeden Kilometer. Ein durchschnittliches Reihenhaus (5 Zimmer, ca. 145 Quadratmeter Wohnfläche, ohne Balkon oder Terrasse, in neuwertigem Zustand) sinkt im Preis um 8,9 Prozent pro Kilometer. „Der Quadratmeterpreis einer durchschnittlichen Wohnung oder eines durchschnittlichen Reihenhauses sinkt damit von rund 2.100 auf 1.900 Euro, wenn der Flugkorridor einen Kilometer an den Standort der Immobilie heranrückt“, sagt Andreas Mense, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen und Autor der Studie.

(Quelle: DIW Berlin)
(Foto: Niko Korte / pixelio.de)

 

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