Bereits mit 6 Jahren surfen Kinder selbstbewusst im Internet. Medienkompetenz ist für Eltern und Kinder eine wichtige Alltagsaufgabe um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
15.05.2015 11:57 Uhr
SICHERHEIT IM INTERNET

Medienkompetenz: Eltern und Kinder haben Nachholbedarf in Sachen Internet

Saarbrücken, 15.05.2015 11:57 Uhr (Frank Schulz)

Wissen wird durch den inte­r­ope­ra­blen Zugang eine Massen­ware. Bereits Kinder in der Grund­schule recher­chieren im Internet nach Infor­ma­tionen für Haus­auf­gaben und Co. Dabei ist die Kenntnis über sicheres Surfen häufig unge­nü­gend. Zudem bleiben Kinder zu oft alleine vor dem PC sitzen.

Informationen zum Autor:
Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Im März und April 2015 wurden 1.007 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren von forsa im Auftrag von CosmosDirekt zum Thema Sicherheit im Internet befragt. Eine Erkenntnis: Viele Eltern lassen ihren Kleinen freie Hand an internetfähigen Geräten und wissen so nicht, auf welchen Seiten ihre Kinder wirklich surfen.

  • 56 Prozent der 6- bis 14-jährigen Kinder nutzen das Internet ohne Aufsicht.
  • 83 Prozent derer Eltern geben an, nicht jedes internetfähige Gerät mit einem Kinderschutz-Programm gesichert zu haben. Diese Art von Software stellt sicher, dass Kindern nur Zugang zu bestimmten Inhalten gewährt wird.
"Viele Erwachsene sind unsicher, wie sie sich vor digitalen Gefahren schützen können“, sagt Patrick Lemens, Online-Experte bei CosmosDirekt. „Es gibt Nachholbedarf, denn nur was Eltern selbst wissen, können sie auch ihrem Nachwuchs vermitteln."

Kenntnisse über den Schutz vor Viren und Schadprogrammen nicht selbstverständlich

Fast ein Drittel der Eltern ist von den technischen Möglichkeiten überfordert oder kennt sich nicht gut genug mit dem Sicherheitsangebot aus.

  • 30 Prozent der befragten Mütter und Väter räumen ein, sich selbst nicht gut mit dem Schutz vor Viren und anderen Schadprogrammen auszukennen.
  • Überraschend: Die über 50-Jährigen schätzen ihre diesbezüglichen Kenntnisse besser ein als jüngere Befragte: 81 Prozent der Älteren kennen sich nach eigenen Angaben gut bzw. sehr gut mit dem Schutz vor Schadprogrammen aus. Im Gegensatz dazu beurteilen nur 65 Prozent der unter 40-Jährigen ihre Kenntnisse auf diesem Feld insgesamt mit gut bis sehr gut.
  • Immerhin ein Viertel der Eltern (25 Prozent) traut den eigenen Kindern offenbar zu, selbst Verantwortung zu übernehmen: Sie geben an, der Nachwuchs kenne sich trotz des jungen Alters von 6 bis 14 Jahren schon gut bis sehr gut mit der Sicherung internetfähiger Geräte aus.
  • Selbst in der jüngsten Altersgruppe der 6- bis 8-Jährigen schreiben 8 Prozent der Eltern ihren Sprösslingen solche Kenntnisse zu.
Cosmosdirekt Sicherheit im Internet

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Interessant: Eltern mach sich wenig Sorgen um die Sicherheit im Internet

Obwohl viele Eltern angeben, dass sie sich selbst nicht besonders gut mit dem Schutz vor Viren und anderen Schadprogrammen auskennen, macht sich die Mehrheit keine Sorgen, wenn der Nachwuchs in den Weiten des Internets unterwegs ist.

  • Die Mehrheit der Eltern zeigt sich unbesorgt: 60 Prozent machen sich „weniger große Sorgen“, ihr Kind könnte Opfer eines Cyberbetrugs werden. 17 Prozent der Befragten gaben an, sich überhaupt keine Sorgen zu machen.
  • Dass ihr Kind gefährliche Dateien herunterladen könnte, ist für 19 Prozent Anlass zu großer Sorge. 79 Prozent betrachten diese Gefahr als gering.
Die Umfrage zeigt deutlich, das die Vermittlung von Internetkompetenz auch einen festen Platz in den Lehrplänen der Schulen bekommen sollten, um Kindern und Eltern Orientierung zu geben.

(Quelle: Cosmosdirekt)

 

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