Das Potenzial des Internets in der Tourismusbranche ist noch lange nicht ausgeschöpft. Dies gilt vor allem für das sogenannte Web 2.0, also für Social Media-Aktivitäten wie Twitter oder Facebook. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
14.03.2011 09:02 Uhr
TOURISMUSBRANCHE UND SOCIAL MEDIA

Studie zur ITB zeigt noch hohes Potenzial des Internets für die Tourismusbranche

Berlin, 14.03.2011 09:02 Uhr (Wirtschaftsredaktion)

Das Poten­zial des Inter­nets in der Touris­mus­branche ist noch lange nicht ausge­schöpft. Dies gilt vor allem für das soge­nannte Web 2.0, also für Social Media-Akti­vi­täten wie Twitter oder Face­book.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Vorfeld der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) durchgeführt hat. „Man kann im Tourismussektor maximal von Web 1,5 sprechen“, resümiert Prof. Dr. Holger Lütters. Der HTW-Wissenschaftler stellt die Ergebnisse der Studie am Freitag, 11. März 2011, im Rahmen der eTravel-World in Berlin vor.

Auch im Zeitalter des web 2.0 nimmt die Tourismusbranche die eigene Webseite als wichtigsten Online-Kanal für den unternehmerischen Erfolg wahr. 61 Prozent der befragten professionellen Tourismusakteure organisieren ihren Internet-Auftritt selbst; nicht einmal die Hälfte (47,5 Prozent) gibt an, ein explizites Budget für Online-Marketing zur Verfügung zu haben. Das seit mehreren Jahren stark thematisierte sogenannte Web 2.0 wird nur von 29 Prozent der befragten Unternehmen in die eigene Online-Marketing-Strategie integriert. Weitere 28 Prozent geben an, dies für die nächsten zwölf Monate zu planen.

Insgesamt, so das Fazit der Studie, ist die Branche damit eher den alten Strukturen des Internet verhaftet als schon in der Gegenwart angekommen. Allerdings wird Social Media für die Zukunft stetig wachsende Bedeutung zugesprochen. Viele Aktivitäten, die bisher auf den Webportalen der Unternehmen stattfanden, werden wohl verlagert werden. Wichtig wird auch die Ausdehnung der mobilen Services sein, die bisher erst von wenigen Anbietern unterstützt werden.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema: Prof. Dr. Holger Lütters, HTW Berlin E-Mail: holger.luetters@htw-berlin.de

(Quelle: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin)

 

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