Eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Ermittlung sind private Detekteien. Hier kommt es besonders auf die Kenntnis der Ermittler an. Marcus Lantz hat sich auf spezielle Formen der Ermittlung spezialisiert. Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
21.01.2014 18:06 Uhr
DETEKTEI-DIENSTLEISTUNGEN IM MITTELSTAND

Tatort Wirtschaft: Private Ermittler für mittelständische Unternehmer

Düsseldorf, 21.01.2014 18:06 Uhr (Frank Schulz)

In Sachen Wirt­schafts­kri­mi­na­lität bleiben deut­sche Unter­nehmen und Persön­lich­keiten eher sehr verschwiegen. An die Öffent­lich­keit kommen häufig den Bürger betref­fende Delik­te - wie im aktu­ellen Fall der 16 Millionen gestoh­lenen Login-Daten. Zur Aufdeckung unter­neh­mens­naher Delikte werden immer mehr seriös handelnde Detek­teien mit regio­nalem Bezug beauf­tragt.

Informationen zum Autor:
Redaktion seit 2007 und Gründer von FMM-Magazin. Erfahrungen in der Finanzindustrie seit 2003 u.a. bei Gruner + Jahr (Financial Times Deutschland) und der OnVista Group.

Der Spruch "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser" kommt häufig zu kurz. Gerade deutsche Unternehmen, die weltweit als "The German Mittelstand" genannt werden, sind größtenteils inhabergeführt. Hier vertraut man den beteiligten Familienmitgliedern und den Arbeitnehmern ohne Wenn und Aber. An sich schöne Werte, jedoch stehen Familienunternehmer häufig fassungslos vor dem Missbrauch, verursacht durch teils langjährige MitarbeiterInnen.

Statista Chart über Wirtschaftskriminalität

Die Statistik zeigt den Anteil der von Wirtschaftskriminalität betroffenen Unternehmen. Korruption, Spionage und der Diebstahl interner Daten sind augenscheinlich.

Das hätte ich nicht gedacht ...

Die Wahrnehmung von Unternehmenslenkern wird durch Vertrauen auch ein wenig vernebelt: Unternehmer vermuten als größte Gefahrenquelle Datendiebstahl/Datenmissbrauch sowie die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten. Tatsächlich waren sie überwiegend von Delikten wie Diebstahl/Unterschlagung (65 Prozent) sowie Betrug oder Untreue (37 Prozent) betroffen! (Quelle: KPMG).

UND: In jedem zweiten Fall (48 Prozent) kommt der Täter aus dem eigenen Unternehmen. Die "Kultur des Vertrauens" verhindert oft grundlegende Kontrollmechanismen.

 

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