Wer macht Träume wahrer als einer, der sie selber lebt? Matthias Kühn, der deutsche \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\ Das Praxismagazin für Finanzthemen Onlineausgabe des Printmagazins Finanzen Markt & Meinungen.

 
 
28.06.2010 14:24 Uhr
IMMOBILIEN AUF MALLORCA

Unternehmerportrait: Matthias Kühn Visionär mit Zeitgeist auf Mallorca

Düsseldorf, 28.06.2010 14:24 Uhr (Gastautor)

Wer macht Träume wahrer als einer, der sie selber lebt? Matt­hias Kühn, der deut­sche "Mal­lor­qui­ner“, ist ein Genuss­mensch durch und durch. Er weiß, was schön ist. Er weiß, was gut ist.

Aber niemals hat er die Bodenhaftung verloren und niemals die Liebe zum Detail. Sein Motor: Wenn ein "Werk“ fertig ist, bleibt er immer wieder ein kleines Stückchen unzufrieden, damit er das neue "Werk“ noch besser macht.

Seine "Werke“ sind Immobilien. Wohnungen, Villen, Residenzen, Liegenschaften. Er ist ein erfolgreicher Makler und genialer Bauherr. Kühn sagt: "Ich höre den Kunden eben ganz genau zu und merke mir jeden kleinen und großen Wunsch. Für die Umsetzung spreche ich persönlich mit jedem einzelnen Handwerker.“

Matthias Kühn ist ein unermüdlicher Visionär mit Zeitgeist. Immerhin zählt heute sein Unternehmen, die Firma KÜHN & PARTNER, zu den renommiertesten Unternehmen - nicht nur auf den Balearen. Über 10.000 Kunden, rund 150 Mitarbeiter, 18 Verkaufsbüros und ein erfahrenes Architekten-Team sind das stolze Ergebnis von fast 25 Jahren harter Arbeit von Matthias Kühn, der seinerzeit mit einem abgeschlossenen BWL-Studium, einem alten Auto und 30 000 Mark Startkapital in der Tasche, auf die Insel kam. Das Geld war schnell weg und die erste Immobilie erst nach einem Jahr verkauft. Kühn hielt durch.

Matthias Kühn, dessen Familie seit 1960 Eigentum auf Mallorca besitzt, war früh klar, dass diese Insel mehr zu bieten hatte als Massentourismus und Ballermann.

Auch weiterhin, denn, so Kühn: "Mallorcas Vorteile, die Schönheit der Insel, ihre gute Erreichbarkeit, die Infrastruktur und Sicherheit sind ein starkes Pfund, wo kein anderer mithalten kann. Für Mallorca und Ibiza gibt es eine Riesenzukunft für den Zweitwohnsitz- und ausländischen Residententourismus. Da sind und bleiben wir in Europa weitgehend konkurrenzlos!“

So haben sich hier aus den hohen Besucherzahlen im Tourismus über Jahrzehnte hinweg begehrte Zweitwohnsitze entwickelt. Wichtig ist natürlich weiterhin, dass Mallorca-Fans beides angeboten werden kann. Kühn ist überzeugt, dass es in Ländern wie der Türkei, Kroatien, Nordafrika etc. Zweitwohnsitze, so wie auf Mallorca, nie geben wird. Zumindest nicht in der Größenordnung. Die Entwicklung ist dort viel schneller, aber auch kurzlebiger. Die Hotelbau- und Tourismusindustrie gleicht fast einem Wanderzirkus. Infolge dieser Entwicklung kann sich dort eben keine Infrastruktur von Zweitwohnsitzen konsolidieren.

Übrigens wurde seinerzeit der Hamburger zu Hause erst belächelt, als er sich als Mallorca-Fan outete. Kurz danach kauften sich ausgerechnet vornehme Hamburger bei ihm einen Zweitwohnsitz. Sonnenklar: Matthias Kühn hat die Insel hoffähig gemacht und deren Ruf aufpoliert.

Eines kristallisierte sich damals wie heute heraus: Mallorca ist und bleibt eine ernste Konkurrenz für Florida. Auch, weil die Insel einfach näher ist. Genau hier kann Matthias Kühn jene großzügige Lebensqualität anbieten, hinter der er voll steht.

Der Unternehmer: "Meine große Leidenschaft ist es, Visionen zu kreieren und Träume zu verkaufen. In diese Aufgabe bin ich richtig reingewachsen!“ Lächelnd fügt der gebürtige Hamburger hinzu: "Ich wusste gar nicht, dass ich überhaupt ein Talent dafür habe!“

Matthias Kühn, der selber edel, aber nicht protzig lebt und mit seinen beiden Söhnen auch mal einen urigen Skiurlaub macht, weil die Stimmung dort einfach herzlicher ist, liebt das Wasser. Wenn er mit seinem Motorschiff nach Ibiza oder Formentera flitzt, geht ihm jedes Mal das Herz auf. Auch nach so vielen Jahren. Denn: „Das Wasser scheint grenzenlos!“ Seine Lebensqualität hält er aus Überzeugung sehr diskret und authentisch.

Kühns besondere Stärke: er hält engen Kontakt zu seinen Kunden, hört ihnen aufmerksam zu und holt sich Informationen aus der ganzen Welt ein.

Die großen Erfolge: Das NUEVO PUEBLO ESPANOL im Herzen der Inselmetropole Palma. Matthias Kühn hat hier ein bestehendes spanisches Dorf zu einer weitläufigen Eventlocation mit Kongress-Zentrum umgebaut und eine in Europa einzigartige Erlebniswelt auf etwa 35.000 Quadratmetern geschaffen.

Der Unternehmer mit Blick für stimmiges Design hat hier seine Ideen von Innenarchitekten, Steinmetzen und Tischlern umsetzen lassen und ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Tagungen, Kongresse oder auch private Events werden in diesem Rahmen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bis zu 7000 Gäste können sich vom Eventteam verwöhnen lassen. Unter anderem ist hier die spanische Königsfamilie gerne zu Gast, wie auch die After-Show Party von "Wetten dass...“ Auch für Touristen ist diese Erlebniswelt ein beliebter Anlaufpunkt, wo eben viel geboten wird.

Im sogenannten Themenpark gibt es in zwei Restaurants regionale Köstlichkeiten, aber auch thailändische und japanische Spezialitäten, Cocktailbars, eine Club-Lounge, und Boutiquen.

Die von Matthias Kühn wach geküsste Privatinsel TAGOMAGO. 900 Meter vor Ibiza erstreckt sich diese paradiesische Insel mit einer Fläche von etwa 400.000 Quadratmetern. Dort steht neben dem alten Leuchtturm nur noch die einzigartige Luxus-Villa mit fünf modernen Doppelzimmern und Blick auf die Küste, das Meer oder den Pool – Entspannung und Ruhe pur. Ideal für einen Urlaub ohne fremde Menschen, für Business-Tagungen oder unvergessliche Events. Alles auf gehobenem Niveau. Luxus, wohin das Auge reicht.

Der erfolgreiche Unternehmer vergisst auch seine soziale Verantwortung nicht. 1999 gründete der Deutsch-Mallorquiner die Stiftung Fundació Matthias Kühn, um die Integration von Residenten auf Mallorca voranzubringen.

Er organisierte Ausstellungen zeitgenössischer mallorquinischer und internationaler Kunst. Auch die klassische Musik spielt hierbei eine Rolle. So regte die Stiftung einen Konzertabend mit Musikern aus über 40 Ländern an, die das Thema „Jeder in diesem Orchester ist ein Ausländer“ verkörperten. Die Kühn-Stiftung arbeitet eng mit der Universität der Balearen auf Mallorca zusammen, so gibt es regelmäßig Veranstaltungen zur Kultur der Region für Zugezogene und Einheimische.

Der Unternehmer mit Herz und Tatendrang wurde im Zuge dessen 2004 von dem balearischen „Verband der Schönen Künste“ für sein kulturelles Engagement mit dem „Internationalen Club der Kunstfreunde Arte“ ausgezeichnet.

Sein Bemühen zielt aber auch noch in eine andere Richtung ab: Er führte unter seiner Schirmherrschaft Spendenaktionen durch, um regionale Projekte zu unterstützen, wie das der Kovacs-Stiftung. Sie fördert die medizinische Forschung und das staatliche Gesundheitswesen. Von den Einnahmen wurde eine Vorsorgekampagne zur Verhinderung von Rückenleiden bei mallorquinischen Jugendlichen gestartet.

Trotz aller Träume und Visionen bleibt der Geschäftsmann mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Ohne geringsten Zweifel ist er von Mallorca weiterhin überzeugt: „Ich glaube fest an Mallorca. Ein solches „Modell“ gibt es kein zweites Mal. Kein anderes Land am Mittelmeer wird sich je so positionieren können.“

Auch an neuen Plänen in naher Zukunft mangelt es nicht. Matthias Kühn: "Ein neues Geschäft am Verkehrskreisel kurz vor Son Vida. Dort bieten wir Interior-Design an, auch für externe Kunden. Aus diesem Grund haben wir auch den Bereich Yachting wieder neu aufgenommen. Das ist eine Komponente, die mir immer wichtig war. Jetzt haben wir dazu endlich den richtigen Partner gefunden. Er baut mit uns in unserer traumhaften Location in Puerto Portals die Yachting-Division auf. Denn viele Kunden, die bei uns Immobilien erwerben, möchten in der Regel eben auch ein Boot samt Liegeplatz haben.“

Aber auch im Immobilienbereich gibt es für Kühn natürlich keinen Stillstand. Seine Firma geht neue Wege, um Kunden im Ausland anzusprechen. So zum Beispiel setzt er eine Mitarbeiterin, die perfekt Arabisch spricht, seit einem halben Jahr ausschließlich für den arabischen Markt ein. Doch auch Osteuropa hat er im Visier und sieht im russischen Markt ein Riesen-Potential.

Kühn: „Beide, der russische und der arabische Markt, sind interessant, um Mallorca auch international ganz oben zu positionieren“. Er ist sicher, dass Käufer aus den arabischen Staaten und aus Osteuropa hier Investitionen mitbewirken können, die letztlich der ganzen Inselregion gut tun würden.

Einen großen zeitgenössischen Schwachpunkt bietet „seine“ geliebte Insel aber doch. Im Gegensatz zu Ibiza oder St. Tropez, die für Glamour und Flair international bekannt sind, fehlt für Mallorca noch die internationale Begeisterung.

Kühn: „Was soll ich Kunden antworten, die fragen, wo ihre Frauen denn shoppen gehen können. Es gibt hier leider noch keine internationalen Markengeschäfte wie Gucci, Louis Vuitton oder Hermès. Es gibt auch noch keine internationalen Boarding-Schools oder Night-Clubs mit Lifestyle wie in Ibiza. Das Jetset-Flair fehlt, und es würde der Insel gut tun, wenn man das sehr bald ein hinbekommen könnte, ohne Mallorca’s verträumten Charme anzukratzen.

Prinzipiell müssen sich, so Kühn, im Bereich Tourismus Spanien und Mallorca bereits in naher Zukunft neu positionieren. Anders als früher gibt es heute viel mehr Urlaubsalternativen rund ums Mittelmeer, mit moderneren Hotels, die weniger kosten.

Der Pauschaltourismus wird sich immer weiter auf dem Globus verteilen. Da sieht er Probleme für die Wettbewerbsfähigkeit der Insel, im Gegensatz zu dem gesunden Zweitwohnsitz- und Residententourismus.

Überhaupt wäre Kühns Vision eine langfristige Perspektive für die Insel: Weniger Besucher, aber qualitativ interessantere Leute... www.kuhn-partner.com

(Quelle/Bilder by Kühn & Partner)

 

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